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2 Minuten 2 Millionen

Zwiebolino: Diese Maschine aus Niederösterreich will Zwiebel-Tränen verhindern

© Unsplash

Das Problem kennt vermutlich jeder, der gerne kocht: Tränende Augen beim Zwiebelschneiden. Der Österreicher Thomas Alföldi will der Sache nun mit einem Gerät Herr werden und tritt damit bei der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf: „Was ist, wenn ich das Zwiebelgas absauge, bevor es meine Augen erreicht“, hat sich der Unternehmer gefragt und eine entsprechende Maschine entwickelt, den Zwiebolino.

Das Gerät sieht ein wenig aus wie ein überdimensionaler Haarfön und wird neben das Schneidbrett gestellt. Ein Carbonfilter und ein Ventilator sollen die Luft über dem Brett absaugen und so verhindern, dass die Dämpfe des Schneidgutes empfindliche Augen reizen.

Der Zwiebolino © Alföldi
Der Zwiebolino © Alföldi

Serien-Erfinder will neu durchstarten

Thomas Alföldi will nach einem Tiefpunkt nach Motorradunfällen neu durchstarten. Der Zwiebolino ist bereits seine zweite Erfindung nach Carwic, einem Reinigungsgerät für die Innenseite von Windschutzscheiben in Fahrzeugen. Die Idee dazu kam ihm nach einem Bandscheibenvorfall. Er war nicht mehr so gelenkig und das Abwischen der Innenscheibe eine Herausforderung.

Der Wischer, der ein wenig wie eine Mini-Version eines Bodenwischers aussieht, wurde patentiert und verkaufte sich nach einem TV-Auftritt in Deutschland gut – im ersten Verkaufsjahr wurden laut Alföldi gleich 80.000 Carwic-Wischer ausgeliefert. Dann lief es allerdings nicht mehr so gut und die Firma musste 2017 Konkurs anmelden. Jetzt hofft Alföldi den Erfolg mit dem Zwiebolino nachhaltiger wiederholen zu können. Um die Produktion des Zwiebeldampf-Absaugers finanzieren zu können, sucht der Erfinder nun in der Fernsehshow „2 Minuten 2 Millionen“ nach Investoren.

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