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XUND: Wiener Health-Startup holt sich Förderung für AI-Forschung

Tamás Petrovics, Lukas Seper und Dr. Zoltán Tarabo, die Gründer von XUND. © XUND
Tamás Petrovics, Lukas Seper und Dr. Zoltán Tarabo, die Gründer von XUND. © XUND

Diese Disco hat weniger mit Party als vielmehr mit Business zu tun: Das Wiener HealthTech-Startup XUND, das im März ein hohes sechsstelliges Investment bekommen hat, hat sich jetzt eine Förderung der FFG gesichert. Dabei geht es um die Weiterentwicklung eines selbstlernenen Systems, das „Disease Symptoms Correlations Obtainment“, also kurz DISCO, getauft wurde.

Bei DISCO ist die TU Wien Kooperationspartner. Aktuell können mit der AI 1,5 Millionen medizinischen Fachpublikationen analysiert und 4.000 Krankheitsbilder automatisiert verarbeitet werden. Ein einzelner Arzt ohne KI-Unterstützung würde für die Durchsicht dieser Datenmengen mehr als 420 Jahre benötigen, mit der Software von XUND soll das viel schneller gehen.

Digitaler Assistent, der empfiehlt

Generell arbeitet XUND an einem digitalen Assistenten, der ein grundlegendes Arztgespräch nachahmt. nachdem man der App Daten wie Alter, Geschlecht oder Krankheitsgeschichte verraten hat, soll sie passende Gesundheitsdienstleistungen empfehlen – etwa eine offene Apotheke oder eine Arztpraxis in der Nähe.

Derzeit arbeitet das Startup mit 14 Mitarbeitern in Wien sowie in Budapest. Im Rahmen der erwähnten Finanzierungsrunde im hohen sechsstelligen Bereich unter der Führung von Peak Pride von Hans Peter Haselsteiner haben sich die Haselsteiner Familien-Privatstiftung und den Tyrolean Business Angels an der XUND Solutions GmbH beteiligt.

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