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Xolaro: Wie ein Tüftler den Sonnenschirm neu denkt

Xolaro in Action. © PULS 4/Gerry Frank
Xolaro in Action. © PULS 4/Gerry Frank

Kann man Schattenspender neu erfinden? Ja man kann. Sagt zumindest der Steirer Franz Seelaus aus Nestelbach bei Graz. Denn mit Xolaro hat er einen neuartigen, aufspannbaren Schirm entwickelt, der gleichzeitig als Sonnen-, Wind- und Sichtschutz dienen und schwitzenden Nutzern das Schleppen von Schirmen und Halterungen ersparen soll. Seit 2015 werkt Seelaus an seiner Erfindung, die ein wenig an einen Mini-Paragleiter erinnern, 2021 soll nun der kommerzielle Durchbruch erfolgen.

Zum Sprungbrett wird für Xolaro, das es online in verschiedenen Ausführungen zu kaufen gibt, die Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen, von der sich Seelaus viel verspricht – vor allem natürlich, seine bereits patentierte Erfindung und Marke bekannt zu machen. „Es geht darum, mal wahrgenommen zu werden“, sagt er im Gespräch mit Trending Topics. Der Online-Shop ist in Stellung gebracht, die Familie hilft dem Einzelunternehmer beim Social-Media-Marketing, wo sie nur kann.

„Ich bin der Tüftler und Erfinder“

Im Web-Shop können sich Interessierte die Xolaro-Sonnensegel ab etwa 80 Euro bestellen – je teurer, desto größer die Funktionalität, aber auch desto größer das Gewicht. Neben Beschattungsnetzen und Seitenteilen gibt es allerlei Zubehör, und siehe da – auch Sandsäcke und ein Halterungs-Set gibt es, sollte der Wind mal zu stark blasen für den Windschutz. „Der Verkauf läuft jetzt an“, sagt Seelaus, der sich von 2021 endlich den großen Erfolg erhofft, nachdem ihm Corona 2020 einen Strich durch die Rechnung machte.

Der Einzelunternehmer hat mit Northland, dem Grazer Outdoorbekleidung- und Ausrüstungshersteller, einen Partner für die Produktion der Xolaros gefunden. Seelaus denkt dabei aber nicht nur an den B2C-, sondern auch den B2B-Markt. Denn Brands könnten sich den Sonnenschutz ja auch als Werbefläche nehmen und daraus ein (wenn auch teures) Werbegeschenk machen. Um das Ding in die Masse zu bekommen, sucht Seelaus aber noch den richtigen Geschäftspartner.

„Ich bin der Tüftler und Erfinder und habe noch ein paar Ideen in petto“, sagt er – und deutet an, dass es nach Xolaro noch einige weitere Erfindungen von ihm geben könnte. Ihm gehe es bei seinen Erfindungen immer darum, dass man etwas „schnell hinstellen und wegräumen“ kann, also etwas, dass den Alltag erleichtert. Eine neue Zielgruppe hat er für seine kommenden Erfindungen bereits im Visier: Vierbeiner.

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