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Kooperation

Die 2 Startups Storebox und Workheld gehen eine Partnerschaft ein

Benjamin Schwärzler von Workheld und Ferdinand Dietrich von Storebox. © Storebox
Benjamin Schwärzler von Workheld und Ferdinand Dietrich von Storebox. © Storebox

Meistens jubeln Startups, wenn sie ein bekanntes Corporate als Kunden gewinnen. Doch es geht auch anders. Denn nicht nur Großunternehmen können gute Partner sein, sondern auch andere Startups – insbesondere dann, wenn man gemeinsame Zielgruppen ins Visier genommen hat.

Und so sind jetzt die beiden Wiener Startups Storebox und Workheld eine Kooperation eingegangen. Zur Erinnerung: Storebox baut ein immer größeres Netzwerk aus online mietbaren Lagerflächen auf, und Workheld hat eine entwickelt, mit der etwa am Bau die Auftragsabwicklung von Montage-, Instandhaltungs- und Serviceprozessen gemanagt werden kann.

Logistik für Techniker

Wie spielen diese beiden Dienste nun zusammen? Gemeinsam will man jetzt eine Komplettlösung für Technikfirmen anbieten, die schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen brauchen – etwa zum Reparieren von Aufzügen oder Kühlanlagen. Damit die Techniker nicht kilometerweit fahren müssen, sollen Ersatzteile an den Storebox-Standorten gelagert werden. Und mit der Workheld-Software soll der Materialmanagement-Prozess digital abgewickelt werden können.

„Durch diesen Prozess können wir sicherstellen, dass Ersatzteile den Technikern so schnell wie möglich zur Verfügung stehen und 24/7 vor Ort angeliefert werden können. Das ist eine absolute Neuheit“, so Benjamin Schwärzler, Gründer und CEO von Workheld. Die Gemeinsame Lösung wolle man nun im Wartungsbereich etablieren. Fokus liegt dabei auf dem DACH-Raum, wo beide Unternehmen bereits vertreten sind.

Weitere Schritte möglich

Wie berichtet will Storebox mit Hilfe eines Franchise-Systems die Zahl seiner Standorte bis 2025 auf 2.000 ausbauen und sich vom Self-Storage-Anbieter hin zum größten Logistik-Netzwerk Mitteleuropas aufschwingen. Mit Kooperationen wie jener mit Workheld kann es gelingen, neue B2B-Zielgruppen anzusprechen. Möglich ist, das man mit dem anderen Wiener Startup noch weitere gemeinsame Services anbieten wird.

Sowohl Storebox als auch Workheld haben große Corporates als Investoren gewonnen. Bei Storebox ist vor etwa zwei Jahren René Benkos Signa Innovation eingestiegen, bei Workheld ist ist seit Ende 2019 Kapsch BusinessCom beteiligt (Trending Topics berichtete). Dass Startups Kooperationen eingehen, passiert immer wieder. Bestes Beispiel ist das Wiener Fintech Cashpresso – dieses hat etwa Partnerschaften mit den Startups bsurance und Bluecode.

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