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WorkHeld: Kapsch beteiligt sich mit rund 10 Prozent an Wiener Software-Startup

Benjamin Schwärzler, CEO von Tablet Solutions. © Tablet Solutions

Eine Software, mit der am Bau die Auftragsabwicklung von Montage-, Instandhaltungs- und Serviceprozessen gemanagt werden kann: Daran arbeitet das Wiener Startup Tablet Solutions mit dem Produkt WorkHeld schon seit einigen Jahren. Nun hat die junge Firma rund um Gründer und CEO Benjamin Schwärzler ein großes österreichisches Unternehmen als Investor an Bord geholt. Denn die Kapsch BusinessCom beteiligt sich mit rund zehn Prozent an der Tablet Solutions GmbH. Die Investmenthöhe liegt bei einem „mittleren sechsstelligen Betrag“.

Zu den Kunden von WorkHeld zählen unter anderem LTW Intralogistics, Berndorf AG, Doppelmayr, LEWA GmbH, Messer Austria GmbH oder die Daimler AG. Ein besonderes Feature: Die Software kann am Bau auch mit Sprachsteuerung bedient werden (Workheld, öffne meinen nächsten Arbeitsauftrag“), damit die Bedienung auch mit Arbeitshandschuhen oder schmutzige Händen möglich ist. Erfasst werden können etwa Arbeitszeiten, Mängel oder Messwerte. Papierkram am Bau soll damit nicht mehr notwendig sein.

Kapsch intensiviert Startup-Coops

„Kapsch ist der perfekte End-to-End-Anbieter für unsere Lösung,“ so Benjamin Schwärzler in einer Aussendung. „Für uns als Startup ist es natürlich das Traumszenario, wenn man eine Lösung entwickelt und einen Partner mit langjähriger Expertise für ICT und Security und entsprechendem Markt-Know-how mit an Bord hat.“ Kapsch war bereits strategischer Partner seines Unternehmens, nun soll die Zusammenarbeit intensiviert werden.

© Tablet Solutions

„Wir erweitern stetig unser Know-How in den Bereichen Digitalisierung und Security. Ziel ist, unseren Kunden ganzheitliche end-to-end digitale Lösungen anbieten zu können“, so Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands bei Kapsch „Die Zusammenarbeit mit Evolaris und Tablet Solutions hat in vielen Projekten so gut geklappt, dass wir merkten, es ist an der Zeit diese Partnerschaften zu intensivieren.“ Außerdem hätte man so „unmittelbaren Einfluss auf die Weiterentwicklung der Unternehmen“.

Bei Kapsch geht in den letzten Jahren einiges in Richtung Startups. Neben dem Einstieg bei WorkHeld hat das Unternehmen auch bekannt gegeben, die Grazer Evolaris zu 100 Prozent zu übernehmen. Bereits vor vier Jahren hat sich Kapsch BusinessCom zu 45 Prozent an dem Grazer Innovationszentrum beteiligt. Außerdem wurden dieses Jahr fünf internationale Jungfirmen in den hauseigenen Accelerator Factory 1 geholt (Trending Topics berichtete).

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