woombikes: Die Macher der Kinderfahrräder

Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld haben woombikes gegründet und diese Woche prominente Investoren wie Florian Gschwandtner und die Eigentümer von C&A gewonnen. Wir haben die beiden Erfolgsgründer im Headquarter in Klosterneuburg besucht.

Gepostet von TrendingTopics.at am Dienstag, 29. September 2020
Mobility

woom: Der Kinderfahrrad-Macher holt große Investoren an Bord

Lauf- und Fahrräder, die mit dem Können der Kinder mitwachsen: Dafür ist die Klosterneuburger Firma woom der beiden Gründer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld bekannt geworden. Gerade das Corona-Jahr 2020 brachte dem Unternehmen neuen Schub – aufgrund der hohen Nachfrage nach den Kinderfahrrädern gibt es nach wie vor Verzögerungen bei der Lieferung. Mit Guido Dohm haben die Gründer dieses Jahr auch einen neuen Geschäftsführer an Bord geholt.

Nun folgt der nächste Wachstumsschritt. Denn Eine Investorengruppe rund um das Family Office Bregal  erwirbt knapp ein Drittel der Gesellschaftsanteile von woom. Bei Bregal handelt es sich um die Beteiligungsgesellschaft der Familie Brenninkmeyer, der das Textilhandelsunternehmen C&A gehört. Somit kommt ein europaweit tätiger Händler an Bord. 27,07 Prozent gehen an Bregal, die restlichen Anteile verteilen sich auf weitere prominente Investoren, und zwar Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner, Business Angel Stefan Kalteis und ein weiterer Investor. Diese drei kommen zusammen auf knapp sechs Prozent an der Woom GmbH.

woom-Geschäftsführer: „Es liegt noch kein woom-Rad auf dem Schrott“

Die beiden Gründer Bezdeka und Ihenfeld, die woom 2013 gründeten, bleiben nach der Investmentrunde in der deutlichen Mehrheit. „Dass wir jetzt mit neuem Kapital weiter wachsen, um noch mehr Kinder weltweit fürs Radfahren zu begeistern und die steigende Nachfrage zu befriedigen, ist der logische nächste Schritt“, heißt es seitens der beiden Gründer. „Verglichen mit dem, was wir jetzt vor uns haben, waren die vergangenen Jahre eine Art Warm-up vor den Play-Offs.“

Das frische Kapital – genaue Details zu der Höhe gibt es nicht, aber es muss sich um ein größeres Millioneninvestment handeln – soll in die Internationalisierung, in die Verbesserung der Qualität der Produkte und in die Digitalisierung fließen.

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