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Coop-Story

Wo Startups gedeihen: Das sind die besten Coworking Spaces, Hubs und Maker Labs in Wien

Das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof ist Europas erstes CoWorking-Hotel. © Hotel Schani
Das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof ist Europas erstes CoWorking-Hotel. © Hotel Schani

Beim Gründen und Hochziehen eines neuen Unternehmens geht es nicht nur um neue Geschäftsmodelle, sondern auch um eine neue, offene Arbeitskultur. Kein Wunder, dass sich Startups in Wien vorzugsweise Coworking Spaces und Startup-Hubs als Firmensitz wählen. Dort finden sie das richtige Umfeld, um sich mit vielen anderen Gleichgesinnten nicht nur Bürofläche, Meeting-Räume oder Küchen zu teilen, sondern auch ihre Erfahrungen auszutauschen und an Meetings und Workshops teilzunehmen.

In Wien haben sich eine ganze Reihe an Coworking Spaces und Startup-Hubs etabliert, die als Brutstätten für neue Innovationen dienen. In einen Topf werfen sollte man sie aber nicht. So grundlegend ähnlich die Idee, so unterschiedlich sind die Einrichtungen. Während die einen auf EPU oder digitale Startups mit kleinen Teams abzielen, gibt es Maker Spaces, die zum Anfertigen von Hardware-Prototypen einladen, zielen andere auf große Unternehmen ab, die gemeinsam mit Jungunternehmern in Accelerator-Programmen an Innovationen arbeiten wollen.

Am 23. März können alle Interessierten diese Innovations-Hubs im Rahmen von „Gründen in Wien“ besuchen und sich selbst ein Bild vor Ort machen. Trending Topics gibt euch im Vorfeld einen Überblick über die Coworking Spaces in Wien und zeigt euch, was man dort machen kann, wie viel sie kosten und an welche Zielgruppen sie sich richten.

A1 Startup Campus

Dieser schicke Meeting-Raum im A1 Startup Campus kann gemietet werden. © A1
Dieser schicke Meeting-Raum im A1 Startup Campus kann gemietet werden. © A1

Der „Startup Campus“ des Mobilfunkers A1 ist kein Coworking-Space im klassischen Sinne. Um in den hippen Räumen des Vermittlungsstellen-Gebäudes unterzukommen, muss man sich als Startup bewerben. Das geht zwar ohne Frist jederzeit über die Homepage des Campus, aufgenommen wird aber nur, wer zu einem der Geschäftsfelder von A1 passt. Wird ein Startup aufgenommen, kann es die Räume kostenlos nutzen – Infrastruktur und Zugang zu A1-Experten inklusive. Erst wenn A1 ein Cash-Investment tätigt, nimmt der Netz-Provider auch (virtuelle) Shares. Weil der Campus aber der gesamten Szene zum Networking diesen soll, gibt es regelmäßig Events, die allen Interessierten offen stehen. Auf Anfrage können einzelne Räume zudem für Events und Meetings gebucht werden.

Adresse: A1 Startup Campus, Treustraße 22-24, 1200 Wien
Zielgruppe: Startups aus den Bereichen Cloud, IoT, CSR und BigData
Kosten: keine

Cocoquadrat

Kaffeetrinken und Arbeiten im Cocoquadrat © Katharina Schiffl
Kaffeetrinken und Arbeiten im Cocoquadrat © Katharina Schiffl

Cocoquadrat ist einer der untypischen Coworking-Spaces in Wien. Eigentlich ist es ja ein Kaffeehaus. Dort lassen sich digitale Arbeitsnomaden ja von je her gerne nieder, klinken sich ins WLAN ein und bestellen ab und zu ein Getränk. Das Cocoquadrat hat sich diesen Lifestyle zum Geschäftskonzept als Vorbild genommen. Nutzer nehmen wie vom Café gewohnt Platz und haben keinen (inneren oder äußeren) Konsumationszwang mehr, da sie ihre Anwesenheit pro Minute bezahlen. Die Abrechnung funktioniert per App – pro Stunde fallen ab 2 Euro an. Dafür bekommt man ergonomisch gute Arbeitstische, WLAN, Drucker und Scanner und das Gefühl, nicht als Einziger arbeiten zu müssen. Gegen eine zusätzliche Gebühr ab 9 Euro pro Stunde können auch Meeting-Räume gebucht werden.

Adresse: Cocoquadrat, Wiedner Hauptstraße 65, 1040 Wien
Zielgruppe: Digitale Nomaden ohne Bindungswunsch
Kosten: ab 2 Euro pro Stunde, Meetingräume ab 9 Euro pro Stunde

Co Space

Industrial-Schick im Co Space. © CoSpace
Industrial-Schick im Co Space. © CoSpace

Im Co Space in der Gumpendorfer Straße trifft man vorwiegend auf Freelancer aus der (digitalen) Kunst- und Kultur-Szene. Im Co Space wird nicht nur gearbeitet, es gibt auch einen eigenen Event-Bereich und ein Café. Am außergewöhnlichsten ist aber vermutlich der angeschlossene Co-Selling-Space, den Co Space wie auch das Café mit AberJa betreibt. Die Mittagsmenüs basieren übrigens auf einer freiwilligen Spende. Damit ist für das passende Ambiente gesorgt, um nicht nur kreativ arbeiten zu können und günstig verpflegt zu werden, sondern auch, um die eigenen entwickelten Produkte erstmals zum Verkauf anzubieten.

Adresse: Co Space, Gumpendorferstraße 65/1, 1060 Wien
Zielgruppe: Freelancer, vor allem aus dem Kreativ-Bereich
Kosten: Mitgliedschaft ab 50 Euro pro Monat

Factory Hub

Elektronik-Löten und in den Pausen Tischtennis-Spielen: der Factory Hub. © Tele Haase
Elektronik-Löten und in den Pausen Tischtennis-Spielen: der Factory Hub. © Tele Haase

Der „Factory Hub“ der Wiener Elektronik-Firma Tele Haase hat erst vergangenen September eröffnet, ist aber schon gut gebucht. „Wir sind gewissermaßen der erste Industrial Coworking-Space in Wien“, sagt Factory-Hub-Erfinder Rafael Gattringer. Startups stehen drei Räume zur Verfügung, die direkt im der Tele-Haase-Gebäude liegen. „Bei uns kann man lernen, wie man in einem industriellen Umfeld andockt“, so Gattringer. Dementsprechend stehen auch nur in einem Raum klassische Co-Working-Schreibtische für insgesamt acht Personen. In den anderen Beiden Räumen gibt es Hardware-Arbeitsplätze, an denen Leiterplatten gelötet werden können und Prototypen entstehen. Tele Haase stellt Startups Prototyping-Hardware im Wert von 50.000 Euro zur Verfügung. Die Aufnahme funktioniert derzeit noch unkompliziert, indem sich Interessierte einfach per Mail melden. Bisher habe er noch niemanden abweisen müssen, sagt Gattringer. Das könnte sich aber bald ändern, denn mit acht Firmen sind mittlerweile fast alle Plätze besetzt.

Adresse: Factory Hub, Vorarlberger Allee 38, 1230 Wien
Zielgruppe: Elektronik-Startups
Kosten: entweder 150 Euro pro Monat oder 30 Euro tageweise für Hardware-Plätze

Hotel Schani

Das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof ist Europas erstes CoWorking-Hotel. © Hotel Schani
Das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof ist Europas erstes CoWorking-Hotel. © Hotel Schani

Der Vorteil, wenn man ein Office in einem Hotel hat? Man kann bis Mitternacht Gulaschsuppe bestellen. Und die gemütliche Hotel-Lobby für Termine nutzen. Die 14 Co-Working-Tische im Hotel Schani beim Wiener Hauptbahnhof sind zumeist tageweise gebucht. Das Besondere daran ist, dass auch die spontan buchbaren Tische 24 Stunden am Tag erreichbar sind. Weil das Schani eben auch ein Hotel ist, ist das Coworking-Publikum besonders international – dafür gibt es auch weniger Stammgäste als in anderen Shared Offices. Eine weitere Spezialität: In den Räumlichkeiten gibt es Two-Way-Bitcoin-Automaten, an dem man sowohl Krypto-Geld kaufen als auch wieder gegen Euro verkaufen kann.

Adresse: Hotel Schani, Karl-Popper-Straße 22, 1100 Wien
Zielgruppe: Hotelgäste und jeder, der auch zu später Stunde noch spontan einen Arbeitsplatz sucht.
Kosten: entweder ab 190 Euro pro Monat oder ab 10 Euro tageweise für einen Einzeltisch

Impact Hub Vienna

Im Wiener Impact Hub. © Impact Hub/Ana Barros
Im Wiener Impact Hub. © Impact Hub/Ana Barros

Die Adresse an der Lindengasse im siebten Wiener Bezirk kennt jeder, der sich für Social Entrepreneurship und Startups in Österreich interessiert. Der Impact Hub Vienna ist Teil eines internationalen Coworking-Netzwerks mit mehr als 15.000 Mitgliedern in über 80 Städten. Diesen Vorteil kann man als Mitglied auch voll und ganz ausnutzen: Es gibt eine eigene virtuelle Plattform für alle Impact-Hub-Members und drei volle Tage pro Jahr kann man auch in anderen Städten einen Hub-Arbeitsplatz beziehen. Der Community-Gedanke ist beim Impact Hub so stark, dass es sogar eine Mitgliedschaft ohne Schreibtisch gibt, nur zum Netzwerken quasi. Der Impact Hub ist nicht nur Co-Working-Space, sondern auch Inkubator und hat sich als solcher vor allem nachhaltigen Geschäftsmodellen und Social Businesses verschrieben.

Adresse: Impact Hub Vienna, Lindengasse 56, 1070 Wien
Zielgruppe: Freelancer, hauptsächlich Social-Impact-Startups
Kosten: ab 35 Euro für zehn Stunden pro Monat oder 225 Euro pro Monat für einen fixen Arbeitsplatz

Innovationslabor Werkstättenhof

Der denkmalgeschützte Werkstättenhof. © Thomas Ledl, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Austria
Der denkmalgeschützte Werkstättenhof. © Thomas Ledl, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Austria

Jeder, der sich für Produkt-Design, Maschinenbau, Mechatronik oder Elektronik interessiert, ist im Innovationslabor Werkstättenhof richtig. Dieses bietet Co-Workern Labors und Werkstätten für ihre Projekte an. Die Ausstattung reicht vom 3D-Drucker bis zur Tischkreissäge und diversen Messgeräten (z.B. Mikroskop, Oszilloskop, Funktionsgenerator). Gesucht werden dezidiert Einpersonen-Unternehmen (EPU), die schon mindestens zwei Jahre als Freelancer arbeiten und ihren Kunden Dienstleistungen rund um die Entwicklung bzw. Gestaltung von Produkten, Maschinen und Vorrichtungen anbieten. Das Labor verfügt auch über Lagerfläche, um Verbrauchsmaterial und Bauteile lagern zu können.

Adresse: Innovationslabor Werkstättenhof, Linke Wienzeile 178, 1060 Wien
Zielgruppe: Freelancer aus den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik, Elektronik
Kosten: ab 150 Euro pro Tag oder 450 Euro pro Monat

Loffice

Der Co-Working-Space im Loffice. © Loffice
Der Co-Working-Space im Loffice. © Loffice

Die Gründerinnen des Loffice, Kata und Panny Klementz, sind Ungarinnen und haben nach Budapest Wien als zweiten Standort für ihren Co-Working-Space gewählt. Im Loffice fällt sofort die Affinität zur modernen Kunst auf. Die Gründerinnen haben nämlich auch ein Kunst-Programm ins Leben gerufen, das Werke zeitgenössischer Künstler auf eine Reise durch Unternehmens-Büros, Hotels und andere Einrichtungen geschickt hat. Viele dieser Kunstwerke hängen jetzt an den Wänden des Co-Working-Spaces. Das Loffice ist auch beliebter Veranstaltungsort und vermietet einen schicken Besprechungsraum.

Adresse: Loffice, Schottenfeldgasse 85, 1070 Wien
Zielgruppe: Freelancer, Startups
Kosten: flexibler Arbeitsplatz um 15 Euro pro Stunde und ein fixer Schreibtisch ab 250 Euro monatlich

Maker Austria

Der leicht modifizierte RF1000 kann jetzt endlich Flex drucken, yea 😉

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Hier wird der „Do It Yourself“-Gedanke groß geschrieben: Maker Austria ist ein gemeinnütziger Verein, der eine Kombination aus offener Werkstatt und FabLab (kurz für „Fabrication Laboratory“) betreibt und zu den größten Maker Spaces Europas zählt. Auf rund 800 Quadratmetern sollen von Schülern über Hobby-Bastler bis zu Unternehmen alle die Möglichkeit bekommen, Prototypen aus Elektronik, Holz, Ton oder Textil mit Hilfe von 3D-Drucker, Lasercutter oder Schneid-Plotter zu entwerfen. Auch der Re- und Upcycling-Gedanke und die Wissensvermittlung und der Erfahrungsaustausch zwischen den Makern wird groß geschrieben. Dafür gibt es auch einen eigenen Bereich für Workshops und Meetings.

Adresse: Maker Austria, Schönbrunner Straße 125, 1050 Wien
Zielgruppe: Kreativschaffende, Techniker, Bastler, Schüler, Lehrer, Familien, uvm.
Kosten: Mitgliedschaft ab 10 Euro pro Monat

Markhof

Der Markhof in Wien bietet der Kreativ-Szene Raum. © Markhof
Der Markhof in Wien bietet der Kreativ-Szene Raum. © Markhof
Der vergangenes Jahr eröffnete Markhof im dritten Bezirk wartet mit speziellen Arbeitsplätzen für Kreative auf – so gibt es etwa eine Werkstatt, in der zum Beispiel Möbel gebastelt oder Fahrräder repariert werden können. Auch Proberäume oder Turnsäle können gebucht werden. Der Markhof ist auch die Heimat des Lernzentrums „Colearning“ für Kinder und Jugendliche.
Adresse: Markhof, Markhofgasse 19, 1030 Wien
Zielgruppe: Kreativ-Szene, Künstler, Handwerker
Kosten: flexibler Arbeitsplatz um 180 Euro pro Monat, fixer Schreibtisch um 350 Euro pro Monat

Packhaus

Flexible Arbeitsplätze im Packhaus © Paradocks
Flexible Arbeitsplätze im Packhaus © Paradocks

Es scheint ja fast so, als wären die temporären Büros im ehemaligen Gebäude des Bundesrechenzentrums im dritten Bezirk gekommen um zu bleiben. Eröffnet hat das Packhaus 2014 als Zwischennutzungsprojekt des Vereins Paradocks. Ursprünglich hieß es, dass die Firma Conwert das Gebäude Anfang 2016 umbauen würde – bis jetzt ist es jedenfalls nicht geschehen. Die rund 200 Untermieter sind eine bunte Mischung aus Freelancern der Kreativ-Szene, kleineren Firmen und Startups. Paradocks gibt an die Mitglieder lediglich die eigenen Kosten für Miete und Betrieb weiter und rechnet pro Quadratmeter ab. Für Co-Worker gibt es auch einige flexible Arbeitsplätze.

Adresse: Packhaus, Marxergasse 24 & Seidlgasse 21, 1030 Wien
Zielgruppe: Startups, Freelancer, kleine Firmen
Kosten: flexibler Arbeitsplatz um 100 Euro pro Monat

Rochuspark

Der Arbeitsraum des Rochuspark © Peter Mayr
Der Arbeitsraum des Rochuspark © Peter Mayr

Große und kleine, gemeinsame und individuelle, öffentliche und private Räume – der Rochuspark, den es schon seit 2007 gibt, ist ein Urgestein der Wiener Coworking-Space-Szene: Die rund 1.000 Quadratmeter bieten derzeit 50 Gästen Platz. In den monatlichen Betrag, den Nutzer zahlen, sind Miete, Betriebskosten, Strom, Heizung, Internet (Kabel, WLAN), Nutzung aller Besprechungsräume und Reinigung inkludiert. Wichtig ist den Betreibern das soziale Miteinander der Mitglieder. Außerdem gibt es mit der Schraubenfabrik, die bereits 2002 ins Leben gerufen wurde, einen Partner-Space.

Adresse: Rochuspark, Erdbergstraße 10, 1030 Wien
Zielgruppe: Kreativ-Szene, Künstler
Kosten: ein fixer Arbeitsplatz ab 325 Euro pro Monat

schnittBogen

Im Schnittbogen. © Schnittbogen

Das Schnittbogen ist ein spezialisierter Co-Working-Space für Modedesigner und Schneider. Neben klassischen Büroarbeitsplätzen gibt es jede Art von Maschine und Werkzeug, die zur Gestaltung und Herstellung von Kleidung notwendig ist. Die Plätze in den beiden U-Bahn-Bögen sind einerseits für Profis gedacht, die vielleicht sogar schon in Kleinserie produzieren wollen, aber auch für Hobbyschneider.

Adresse: Schnittbogen, U-Bahn-Bogen 3-4, 1060 Wien
Zielgruppe: Modedesigner, Schneider
Kosten: ab 10 Euro pro Stunde oder 360 Euro pro Monat

Stockwerk

© Stockwerk CoWorking
© Stockwerk CoWorking

Im Stockwerk im 15. Bezirk arbeiten Co-Worker auf drei Etagen – das Publikum ist bunt gemischt vom Programmierer bis zum Hochzeitsfotografen. Im Keller gibt es einen großen Event-Space, der Mittags auch für ein gemeinsames Mittagessen genutzt wird. Jeden Dienstag wird die Co-Working-Community außerdem von einem Stockwerk-Mitglied bekocht. Ein zusätzlicher Service der Einrichtung: ein so genanntes „Virtual Office“. Wer seine Firma nicht an seiner Privatdresse anmelden will oder als ausländischer Unternehmerin eine Adresse in Österreich braucht, kann im Stockwerk seine Geschäftsadresse anmelden, an der Post entgegen genommen wird.

Adresse: Stockwerk, Pater-Schwartz-Gasse 11A, 1150 Wien
Zielgruppe: Freelancer
Kosten: flexibler Arbeitsplatz ab 15 Euro pro Tag, fixer Schreibtisch ab 200 Euro pro Monat

Talent Garden Wien

So soll Talent Garden Wien innen aussehen. (Illustration: Talent Garden)
So soll Talent Garden Wien innen aussehen. (Illustration: Talent Garden)

Talent Garden ist ein internationaler Coworking-Space-Betreiber, der im Herbst nun wirklich auch in Wien eine Niederlassung eröffnet. Talent Garden betreibt derzeit 18 Spaces in sechs Ländern und Mitglieder haben auch dort Zugang zu Arbeitsplätzen. Voraussichtlich zieht der Co-Working-Space in ein Gebäude im 9. Bezirk. Wo genau ist noch geheim – das zunächst angepeilte A1-Gebäude in der Hebragasse wird es jedenfalls nicht.

Adresse: Talent Garden, noch geheim
Zielgruppe: Startups, Firmen im Digital Business
Kosten: üblicherweise ab 180 Euro

Werksalon Co-Making-Space

© Werksalon Co-Making Space GmbH
© Werksalon Co-Making Space GmbH

In der zweistöckigen Fabrikshalle des Werksalon wird gesägt, gehämmert und genäht. Der „Co-Making“-Space ist die flexible Heimat für Handwerker, Designer und Künstler. Neben der großen Werkshalle gibt es auch Büroarbeitsplätze und eine Menge Unterstützung, denn Werksalon-Founder Martin Papouschek ist selbst gelernter Tischler. Regelmäßig werden daher Workshops zur Einführung in die Tischlerarbeit, Werkstatt-Trainings oder Spezialkurse zu einzelnen Möbeln oder etwa der Polsterung angeboten.

Adresse: Werksalon, Stadlauer Straße 41A 1220 Wien
Zielgruppe: Handwerker, Designer, Künstler
Kosten: ohne Werkstatt 200 Euro pro Monat und mit Werkstatt 300 Euro pro Monat

weXelerate

weXelerate © Philipp Lipiarski
weXelerate © Philipp Lipiarski

In dem 9.000 Quadratmeter großen Startup-Zentrum weXelerate am Donaukanal arbeiten Startups aus der ganzen Welt Schulter an Schulter mit Großunternehmen. Es handelt sich allerdings nicht um einen Coworking-Space im klassischen Sinne. Will man einen der jeweils drei Arbeitsplätze umfassenden Startup-Offices beziehen, muss man sich gegen Hunderte andere Startups in einem Bewerbungsprozess durchsetzen. Dafür ist das Office für die Dauer des Accelerator-Programms kostenlos. Großunternehmen müssen bis zu  250.000 Euro pro Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer spontan einen Arbeitsplatz sucht, ist im weXelerate trotzdem willkommen, sagt PR-Chef Thomas Reiter. Im Erdgeschoß gibt es Sitzplätze, ein Café, ein Restaurant und kostenloses WLAN. Außerdem gibt es Räumlichkeiten für dauerhafte Mieter, unter denen sich etwa führende Risikokapitalgeber aus Österreich finden.

Adresse: WeXelerate, Praterstraße 1, 1020 Wien
Zielgruppe: Startups, Freelancer, Unternehmen
Kosten: je nach Innovationsgrad der Firma bis zu 250.000 Euro im Jahr

Offenlegung: Dieser Artikel entstand mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien unter völliger redaktioneller Freiheit.

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