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WisR: Die Job-Plattform für ältere Menschen holt sich frisches Geld für Deutschland

Das Team von WisR. © WisR GmbH, Timar Batis
Das Team von WisR. © WisR GmbH, Timar Batis

Eine Job-Plattform für Arbeitssuchende über 59 Jahren – mit diesem Konzept ist das Wiener Startup WisR der drei Gründer Klaudia Bachinger, Carina Roth und Martin Melcher nehmen sich seit 2017 einem besonderen Problem am Arbeitsmarkt an. Sie wollen älteren Menschen dabei helfen, einen Job zu finden. Dabei geht es auch darum, dass so Stellen besetzt werden können, für die Unternehmen oft keine passenden jungen Bewerber finden, und die „Silver Generation“ soll ihr über Jahrzehnte aufgebautes Know-how auch noch in der Pension in Firmen einbringen können.

Im Sommer hat WisR nun eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dabei haben bestehende Investoren (Niki Futter vom Compass Verlag, Stephan Blahut vom ÖGV, Nathalie Karré von Accelor und Christian Geissler von Kern Engineering Careers) sowie neue Investoren insgesamt eine mittleren sechsstelligen Summe gestemmt.

Damit soll der Markteintritt in Deutschland finanziert werden. Neu an Bord gekommen sind Andreas Mihalovits (Gründer des Global Super Angels Club), einem weiteren deutschen Angel aus dem Bereich HR-Tech und der neue Micro-Venture-Capital-Fonds „Magic“ von Thomas Schranz. WisR hat sich vor etwa einem Jahr das erste Investment geholt, damals 250.000 Euro.

+++ Wiener Social-Impact-Startup Wisr sichert sich 250.000 Euro Investment+++

Neues Produkt für Großunternehmen

„Wir haben derzeit 4.000 User und 350 Firmen auf der Plattformen“, sagt Klaudia Bachinger, Mitgründerin von WisR. Zwischen 4 und 5 Bewerbungen pro Job würde es derzeit geben. In Deutschland hat man bereits begonnen, die Arbeit aufzunehmen. „Wir sind bereits in Berlin, in München und im Ruhrgebiet gestartet“, sagt Bachinger.

Außerdem würde man an einem neuen Produkt arbeiten, das auf den Namen „WisR Connected“ hört. Dabei handelt es sich um Software für so genannte „Senior Expert Pools“ und dient zur Kontaktpflege für Unternehmen, die mit Mitarbeitern vernetzt bleiben wollen, wenn diese in Pension gehen. So könnten sie diese etwa für Projekte zurückholen, wenn ihre Know-how gebraucht wird. „Bei großen Firmen gibt es Bedarf dafür“, so Bachinger.

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