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Wirtschaftsministerium fördert 4 Innovationslabore in Österreich mit drei Millionen Euro

Das "Factory Hub Vienna" im 23. Bezirk. © Factory Hub Vienna
Das "Factory Hub Vienna" im 23. Bezirk. © Factory Hub Vienna

Zehn Projekte haben eine Gesamtsumme von rund 7 Millionen Euro beantragt, am Ende sind es drei Millionen Euro für vier Projekte: Wie der neue Wirtschaftsminister Harald Mahrer heute in einer Pressekonferenz verkündete, werden österreichweit vier Standorte finanziell unterstützt, um Innovationslabore auszubauen. Betreut wird das Programm von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Auftrag des Wirtschaftsministeriums (BMWFW). Das Ziel, so Mahrer, sei, den Innovationsbereich in den Regionen zu stärken und neuen Zielgruppen einfachen Zugang zu Produktionsmitteln zu bieten.

Das Geld wird nicht einfach so ausgeschüttet, sondern ist an Bedingungen geknüpft, die wie folgt lauten: Die Laufzeit einer Innovationswerkstatt beträgt fünf Jahre, gefördert werden maximal 50 Prozent der veranschlagten Kosten. Insgesamt bekommt jede Werkstatt nicht mehr als eine Million Euro, die Restfinanzierung muss vom Projektbetreiber aufgestellt werden. Nach zwei Jahren gibt es außerdem eine Evaluierung, ob das Projekt weiter gefördert wird.

Die vier Innovations-Labore im Überblick

  1. CAP.fabricc in Linz: Hier sollen Schüler, Studenten, Startups, KMU oder Pädagogen vernetzt werden, um sich gemeinsam technischen, innovativen Fragestellungen zu widmen.
  2. Factory Hub Vienna: Im 23. Wiener Bezirk gibt es eine Einrichtung, die vor allem Hardware-bei der Entwicklung elektronischen Produkte helfen soll. Betrieben wird der Hub von TELE Haase, den Nutzern werden etwa eine Roboterstation, 3D-Drucker oder CNC-Fräse zur Verfügung gestellt.
  3. Innovation Campus in Wattens:  Hier sollen junge und etablierte Unternehmen Schüler und Studenten, Ideen und Entwicklungsvorhaben in kollaborativer Art und Weise umzusetzen können.
  4. MAKERSPACE Carinthia: In Klagenfurt wird aktuell Infrastruktur aufgebaut, um KMU und Unternehmen in der Gründungsphase zu helfen, Prototypen aller Art zu entwickeln.

Diese Art der Förderungen, die auch Startups zugute kommen, sind mittlerweile nichts Neues. Das Jumpstart-Programm der aws etwa hat mittlerweile eine ganze Reihe von Inkubatoren mit öffentlichem Geld gefördert (3 Mio. Euro, Trending Topics berichtete), außerdem hat Mahrer das GIN-Programm (4 Mio. Euro) initiiert, damit Jungfirmen einfach in andere Regionen wie Israel, Hongkong oder Singapur reisen können, um dort Geschäft zu machen.

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