Relaunch

A1 startet mit neuer Responsive-Webseite und zieht mit Drei und T-Mobile gleich

Seite heute mobil optimiert. © A1
Seite heute mobil optimiert. © A1

Dass sich im Jahr 2016 eine Webseite automatisch an die Bildschirmgröße des Smartphones oder Tablets anpasst, mit dem man sie besucht, ist aus Endkonsumentensicht eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Ab heute kann man deswegen auch www.a1.net im so genannten Responsive Design nutzen. Für die Umstellung wurde die alte Version übers Wochenende abgedreht, Besucher bekamen lediglich einen Hinweis zum laufenden Umbau und einige Verweise auf die Apps, das Service-Team und Social-Media-Auftritte zu sehen.

Aus Unternehmenssicht ist eine solche Umstellung allerdings keine Kleinigkeit. Seit mehreren Jahren arbeitet man beim größten österreichischen Telekomunternehmen für seine Mobilfunkmarke A1 an dieser Umstellung. Immerhin mussten dafür rund 150 Applikationen (vom A1 Blog über die Support-Community und Webmail bis hin zur Abfragemöglichkeit von der Verfügbarkeit für Glasfaser) umgestaltet werden.

Ab heute werden die etwa eine Million Unique Visitors pro Woche je nach Bildschirm verschiedene Inhalte angezeigt bekommen. A1 reagiert damit klarerweise auf ein geändertes Nutzungsverhalten: Immer mehr Internetnutzer starten ihre Suche nach neuen Produkten oder Services am Smartphone, weswegen es A1 ihnen möglichst einfach machen will, am mobilen Endgerät auch gleich Kaufabschlüsse zu tätigen. An den nativen Apps („Mein A1“ etwa hat 400.000 Nutzer) ändert sich vorläufig nichts.

(Noch) ohne Facebook-Login

Die Umstellung auf Responsive Design ist da auch in Hinblick der Omnichannel-Strategie des Unternehmens zu verstehen, die zum Ziel hat, Neu- und Bestandskunden möglichst nahtlos über jeden Touchpoint zwischen Online und Offline hin- und herzuführen. Wovon man vorerst abgesehen hat, ist der Login per Facebook, der aber einmal kommen könnte. Denn A1 denkt bereits darüber nach, auf Basis von Kundendaten stärker personalisierte Inhalte auf der Webseite in den Vordergrund zu rücken, um besser auf individuelle Bedürfnisse des Kunden (Privat, Business, Neu, Bestand, etc.) eingehen zu können.

Umgesetzt wurde das Großprojekt übrigens in Zusammenarbeit mit der Wiener seso media group, die schon länger für A1 tätig ist, sowie der United Digital Group aus Hamburg, die vor allem fürs Design verantwortlich zeichnet und auch Telcos wie Deutsche Telekom, Orange, Vodafone oder Telefonica zu ihren Kunden zählt. Über die Kosten der Umstellung wollte man sich bei A1 nicht äußern. Notwendig war das Projekt auf jeden Fall: Die Konkurrenten Drei und T-Mobile bieten ihren Webseite-Besuchern bereits seit längerem responsive Designs an.

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