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Wiener Startup Jentis sichert sich 400.000 Euro Forschungsförderung

Das Team von Jentis © Jentis
Das Team von Jentis © Jentis

Webanalyse-Tools liefern laut den Startup-Gründern Thomas Tauchner und Klaus Müller ungenaue Daten. Mit ihrem Unternehmen Jentis wollen sie Google Analytics, Hotjar oder Matomo mit besseren Daten versorgen und haben sich für die Entwicklung dieser Lösung nun eine hohe Förderung von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG gesichert. Die 400.000 Euro sollen direkt in neue Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung fließen, wie das Startup bekannt gab.

Business Angels investierten auch 400.000 Euro

Die Erfolgsmeldung kommt wenige Monate, nachdem auch Business Angels 400.000 Euro in das Startup investiert hatten. Erst im Mai sind Markus Ertler, Hermann Futter und Michael Leissner eingestiegen und halten seither jeweils zwischen vier und sechs Prozent an dem erst heuer gegründeten Unternehmen.

„Mit den zusätzlichen durch FFG bereitgestellten Finanzmitteln, können wir unsere Entwicklungsgeschwindigkeit weiter erhöhen und die Weiterentwicklung unserer weltweit führenden Technologie und unseres Teams mutig vorantreiben“, so Tauchner. Mit der Förderung soll weiter an einem Prototypen der Software gearbeitet werden.

Datenschutz und Rohdaten

Jentis verspricht, Website-Betreiber mit vollständigen Daten zu versorgen und das Tracking auf einzelne Nutzer herunterzubrechen, ohne dabei den Datenschutz zu verletzten. Das gelingt laut Tauchner über eine Art digitalen Zwilling des Browsers eines Nutzers. Zusätzlich will das Startup Kunden mit Rohdaten und nicht wie Gratis-Tools wie Google Analytics mit aggregierten Meta-Daten versorgen. Zu Beginn will sich das Jungunternehmen vor allem auf Reisebuchungs- und E-Commerce-Plattformen konzentrieren, die mit ihren Websites hohe Umsätze generieren.

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