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Wiener Linien: Öffi-Daten bald auch auf Apple Maps

Apple Maps. © Apple
Apple Maps. © Apple

„Um unser Service-Angebot für Wienerinnen, aber auch für Wien-Besucherinnen weiter zu verbessern, stellen die Wiener Linien ihre Daten nun auch im GTFS-Format zur Verfügung. Damit ist das Navigieren durch den öffentlichen Verkehr nun noch einfacher“, heißt es auf der Homepage der Wiener Linien. Eine wichtige Nachricht für Touristen: Denn wer ohne Ortskenntnisse durch die Hauptstadt flanierte und sich auf den beliebtesten Routenplaner „Google Maps“ verließ, konnte unfreiwillig durchaus mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen.

„Daten lagen nicht in Schublade herum“

Google hatte bislang nicht die Möglichkeit die Strecken der U-Bahnen und Straßenbahnen zu integrieren und verwies zielgenau auf die Fußwege. Der Grund für die verzögerte Integration: Die Wiener Linien weigerten sich bislang, die Daten der U-Bahnen im „Google-Format“ GTFS zur Verfügung zu stellen.“Die Daten lagen nicht in der Schublade herum, sondern mussten eigens konvertiert werden“, heißt es aus der Pressestelle.

Integration in Apple Maps

Bald soll auch die Integration auf der weltweiten Nr. 2, „Apple Maps“, folgen. Die Wiener Linien sind in Gesprächen mit Apple, die Integration soll in den nächsten Monaten passieren. Damit ist man in Europa allerdings eher weiter vorne mit dabei: Bislang sind nur Berlin, Madrid, London, Paris, Amsterdam und Prag bei Apple Maps gelistet.

Creative Commons-Lizenz

Bislang hätten Apps bei den Wiener Linien Anfragen an den Server und die Antwort für die jeweilige Route bekommen können, erklärte der Entwickler Patrick Wolowicz im Standard. Konkret wird bei GTFS eine Creative Commons-Lizenz genutzt, die nicht nur Google, sondern allen Entwicklern öffentlich zugänglich ist.

Öffi-Daten bald auch auf „Apple Maps“

Seit 2011 stehen als Teil der Initiative „Open Government“ der Stadt Wien andere Daten zur Verfügung. Etwa Störungsinfos, Abfahrtszeiten, Verfügbarkeit der Aufzüge und Treppen und einen Routenplaner. Jetzt folgt die wichtigste Komponente: Die Info auf dem beliebtesten Service, wohin die Dinger denn fahren. Gute Nachrichten auch für konsequente „Apple Maps“-Nutzer: Der städtische Betrieb ist seit kurzem auch mit einer verbesserten eigenen App am Start.

Neue App, Carsharing inklusive

Die Digitalisierung schreitet auch auf einem anderen Feld voran: Mit der neuen WienMobil-App reagieren die Wiener Linien auf das Bedürfnis vieler Menschen, für ihre täglichen Wege unterschiedliche Mobilitätsformen zu kombinieren. Je nach der gewählten Route kann eine Kombination von Öffis, Fahrrad, Taxi oder Carsharing-Fahrzeug gewählt werden. In der App können mit persönlichen Filtern (Preis, Dauer, Umweltfreundlichkeit) die passenden Routen ausfindig gemacht werden. Zudem können Fahrscheine und die Fahrzeuge der Carsharing-Partner gebucht werden.

 

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