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Wiener Linien: Bewerbungsphase für Traineeprogramme offen

© Manfred Helmer
© Manfred Helmer

Die Wiener Linien bieten aktuell Trainee-Stellen in vier unterschiedlichen Bereichen an: Baubereich, Betriebsmanagement, Telekommunikation und Informationssysteme und in der IT. Das gesamte Programm dauert 12 bis 18 Monate, wobei Bewerber:innen schon nach einem Jahr übernommen werden können.

Im Traineeprogramm haben ambitionierte Absolvent:innen technischer Studienrichtungen die Chance, unterschiedlichste Bereiche der Wiener Linien kennenzulernen. Durch Job-Rotationen, Exkursionen und Trainee-Austausch-Events werden Absolvent:innen perfekt auf die Arbeitswelt vorbereitet. Die unterschiedlichen Programmpunkte haben nicht nur das Ziel, Trainees fachlich weiterzubilden, sondern auch den Wiener Stadtwerke-Konzern in seiner wirklichen Größe zu entdecken, verschiedenste Berufsbilder und Karrierewege kennenzulernen sowie zur eigenen persönlichen Entwicklung beizutragen.

Trainee-Erfolgsgeschichten der Wiener Linien

„Für mich war es der perfekte Einstieg in ein super Unternehmen und in einen noch besseren Bereich: der Fahrzeugtechnik. Mir macht jeder Arbeitstag Spaß und ich bin absolut glücklich, in einem super Team bei den Wiener Linien zu arbeiten“, erzählt Raphaela Rauter. Sie plant die in der Hauptwerkstätte alle nötigen Tätigkeiten rund um die Wartungen der Wiener Linien-Schienenfahrzeuge mit. In den Hauptverkehrszeiten sind rund 1.000 Fahrzeuge gleichzeitig im Öffi-Netz unterwegs. Da gibt es also jede Menge in der Hauptwerkstätte zu tun. Rauter hat das Programm mit der Home Base Fahrzeugtechnik gemacht und wurde danach auch gleich übernommen.

Viktoria Marsch, eine ehemalige Trainee, sieht das ähnlich: „Das Wiener Linien-Traineeprogramm war die optimale Basis für meine jetzige Tätigkeit.“ Sie ist jetzt Angebotsplanerin bei den Wiener Linien. Die Angebotsplaner:innen der Wiener Linien tüfteln täglich am perfekten Öffi-Angebot und dem Intervall. Sie arbeiten im Verborgenen, doch die Ergebnisse ihrer Arbeit sehen wir jeden Tag in ganz Wien – sie kümmern sich darum, dass Bus, U-Bahn und Bim stets pünktlich kommen.  Bei Großveranstaltungen sorgen die Angebotsplaner:innen zusätzlich dafür, dass die Besucher:innen rasch und bequem wieder nachhause kommen. Und sie leisten mit ihren Berechnungen und Einschätzungen einen großen Beitrag dazu, wie das Öffinetz in zwei, fünf oder auch zehn Jahren aussehen wird. Mit Elisabeth Waltjen ist eine weitere ehemalige Teilnehmerin Anfang des Jahres sogar zur ersten Bahnhofsleiterin Wiens aufgestiegen. Sie ist mittlerweile für zehn Straßenbahnlinien verantwortlich.

Reinschnuppern in unterschiedlichste Wiener Linien-Bereiche

Vor der fixen Anstellung steht aber das Trainee-Programm der Wiener Linien. Die Idee hinter der vielfältigen Ausbildungsvariante ist es, den Teilnehmer:innen verschiedene Bereiche der Wiener Linien zu zeigen, erklärt Helga Turcanu aus dem Recruiting: „Je nach Schwerpunkt starten und enden unsere Bewerber:innen in ihrer Homebase (beispielsweise IT, Anm.) und durchlaufen Stationen bei wichtigen Schnittstellen. Hinzu kommen dann auch ganz ‚ferne‘ Abteilungen, wo es einfach darum geht, dass unser Trainees die Vielseitigkeit des Unternehmens kennenlernen, die Zusammenhänge besser verstehen und sich natürlich ein Netzwerk aufbauen können.“

In folgenden vier Bereichen werden Trainees gesucht:

Trainees im Bau- und Anlagenmanagement

Dieses Traineeprogramm gibt es zum zweiten Mal. Wien wächst und damit auch die Infrastruktur. Dafür brauchen die Wiener Linien in den kommenden Jahren mehr Weichensteller:innen. Im Bereich Bau- und Anlagenmenagement dürfen Trainees bei Wiens größtem Klimaschutzprojekt namens U2xU5 mitarbeiten. Die Wiener Linien suchen in diesem Bereich drei Trainees, die in verschiedenen Schwerpunkten arbeiten. Beim Schwerpunkt Infrastruktursicherheitsmanagement werden sie unter anderem im Prozess- und Qualitätsmanagement Erfahrungen sammeln. Trainees im Ingenieurbau & Großprojekte-Management arbeiten unter anderem bei Hausertüchtigungen auf Streckenbereichen der U2 mit. Im Bereich der Elektro- & Maschinentechnik werden sie vor allem bei dem Projekt „Remisen 2.0“, dem Umbau und Revitalisierung der Straßenbahnremisen, tätig sein.

Trainees sollten an einer technischen Universität oder FH studiert haben – mit Fokus vor allem auf den Bereichen Bauingenieurwesen, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, IT oder Elektrotechnik. Auch Erfahrungen im Eisenbahnbereich sind von Vorteil.

Betriebsmanagement

In diesem Bereich suchen die Wiener Linien zwei Trainees, die sich mit komplexen Aufgabenstellungen rund um den Fahrbetrieb der Straßenbahn und U-Bahn beschäftigen. Der Fokus liegt auf den Aufgaben des Betriebsleitung. Wohin der Werdegang führen kann, zeigt das eingangs erwähnte Beispiel von Elisabeth Waltjen: Sie hat dieses Traineeship erfolgreich abgeschlossen und leitet mittlerweile zwei Bahnhöfe. Damit ist sie für den optimalen Betrieb von zehn Straßenbahnlinien und für 360 Mitarbeiter:innen verantwortlich. Bewerber:innen sollten ein abgeschlossenes technisches oder ingenieurwissenschaftliches Studium an einer Universität oder Fachhochschule haben. Von Vorteil sind auch Erfahrungen im Eisenbahnwesen sowie Kenntnisse eisenbahnrechtlicher Vorschriften.

Telekommunikation und Informationssysteme

Die Wiener Linien suchen in diesem Bereich zwei Trainees, die im Gebiet der Nachrichtentechnik arbeiten. In der Nachrichtentechnik erstellen sie unter anderem Unterlagen für die Inspektion und Wartung von Relais- und elektronischen Stellwerken. Als Fahrgast bekommt man so ein Stellwerk eigentlich nie zu Gesicht, trotzdem steht ohne diese Technik der U-Bahn-Betrieb still. Quasi als Gehirn des U-Bahn-Betriebs brauchen die Wiener Linien sie, um den Betrieb ganz grundsätzlich und vor allem sicher zu steuern. Damit sind bis zu 120 U-Bahn-Züge gleichzeitig sicher im Netz unterwegs. Durch das Stellwerk werden die Fahrstraßen und Signale für jeden einzelnen Zug gestellt sowie Weichen genau in die Position gebracht, die gerade gebraucht wird. Und das sind jede Menge, denn in ganz Wien haben die Wiener Linien mehr als 600 Weichen im U-Bahn-Netz. Hier geht es zur Ausschreibung.

IT-Bereich

Auch in der IT wird dieses Jahr erstmals ein Trainee gesucht – wobei der Schwerpunkt bei den Bereichen UX/UI, Produkt und Vertrieb liegen wird. Hier bekommt die/der Trainee Einblick in das IT-Projektmanagement, arbeitet an der Erhebung von Fachbereichsanforderungen mit und unterstützt das Testmanagement. So kann die/der Trainee Erfahrungen komplexen Aufgabenstellungen der IT sammeln und die Arbeit eines Solution Architects erleben. Voraussetzung hier ist ein abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurswesen, IT-Projektmanagement oder Software Engineering beziehungsweise Informatik.

Wiener Linien: Spannendes Aufgabenfeld und attraktive Goodies

Wer sich bewirbt und genommen wird, darf sich auf spannende Aufgaben freuen: „Ausgehend von einer spezifischen Themenstellung tragen unsere Trainees mit spannenden und facettenreichen Tätigkeiten aktiv zur Klimawende bei. Sie sind großartig im Unternehmen vernetzt und lernen die Wiener Linien aus unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen. Der Erfolg unserer Trainees spricht für sich“, erzählt Peter Hasitschka, der Verantwortliche für das Traineeprogramm der Wiener Linien.

Die Trainees sollen möglichst rasch eigenständig arbeiten: „Sie arbeiten über die gesamte Laufzeit hinweg an eigenen Projekten, egal, ob sie in der Homebase sind oder nicht. Da können sie sich inhaltlich rein arbeiten und das Projekt zu ihrem ‚Baby machen‘.“ Die Wiener Linien legen großen Wert auf Vernetzung. Trainees wechseln einerseits automatisch durch die Rotation durch die verschiedenen Abteilungen, andererseits wird die Vernetzung auch durch den regelmäßigen Austausch mit anderen Trainees gefördert. Weiterbildung wird generell groß geschrieben: Es gibt für alle Trainees freien Zugang zum Bildungskatalog, wo sie so viele Trainings zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung machen können, wie sie wollen. Zusätzlich werden die Teilnehmer:innen aber auch in eigene Trainings geschickt, der aktuelle „Durchgang“ absolviert beispielsweise derzeit ein Pitch-Training.

Und, natürlich, gibt es für alle die Benefit-Klassiker: Eine kostenlose Jahreskarte, diverse Vergünstigungen, eine Kantine im Haus und einiges mehr. Ganz nebenbei handelt es sich bei den Wiener Linien auch um das größte Klimaschutz-Unternehmen der Stadt – wer hier arbeitet, leistet also auch einen sehr sinnstiftenden, klimafreundlichen Job mit Zukunft.

„Vielfalt wird bei uns gelebt“

8.700 Mitarbeiter:innen aus über 45 unterschiedlichen Nationen arbeiten bei den Wiener Linien. Hasitschka: „Vielfalt wird bei uns immer schon gelebt – nach außen mit unseren Fahrgästen, aber natürlich auch im Miteinander und im täglichen Arbeiten. Diese Vielfalt möchten wir auch in unserem Traineeprogramm widerspiegeln, weil diverse Teams bekanntermaßen die Zusammenarbeit verbessern und noch mehr Ideen sowie unterschiedliche Blickwinkel zusammenkommen. Wir sagen intern immer: Vielfalt ist unser größter Schatz.“

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