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Wie du mit Growth Hacking so groß wie Dropbox wirst

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Mit ein paar Tricks erreicht ihr gleich viel mehr User © Markus Spiske / Unsplash
Mit ein paar Tricks erreicht ihr gleich viel mehr User © Markus Spiske / Unsplash

Growth Hacking ist einfach erklärt: Mithilfe von Hacks, also kleinen Tricks und Anpassungen, sollen gewisse Kennzahlen wie die Visits, User- oder Kundenanzahl gesteigert werden. Meist bedienen sich erfolgreiche Growth Hacker an Strategien aus den Bereichen Content Marketing, SEO, Social Media, E-Mail-Marketing, Analytics und Conversion-Optimierung.

Konkret gibt es laut Mares & Weinberg 19 Kategorien, für die du dir Growth Hacks einfallen lassen kannst:

  • Blogs: Eigene sowie branchenrelevante Blogs.
  • Public Relations: Klassische PR in Print, TV, Radio und Online.
  • PR-Stunts: Aufsehenerregende Aktionen, um in die Medien zu kommen.
  • SEM: Search Engine Marketing in Google und anderen Suchmaschinen.
  • Online Ads: Anzeigen in Social Media und Display-Netzwerken.
  • Offline Ads: Klassische Anzeigen in Print, TV, Radio und Outdoor.
  • SEO: Suchmaschinenoptimierung und Linkbuilding.
  • Content Marketing: Marketing mit Inhalten, die Kunden anziehen.
  • E-Mail-Marketing: Adressen sammeln und Interessierte kontaktieren.
  • Widgets: Tools, Widgets und Plugins, die dein Startup verbreiten.
  • Viral Marketing: Virale Kampagnen, aber auch Empfehlungssysteme.
  • Partnerschaften: Strategisches Business Development.
  • Sales: Vertrieb am Telefon, persönlich, online…
  • Affiliate-Programme: Partnerprogramme auf Provisionsbasis.
  • Plattformen: Schnittstellen zu großen Plattformen wie Facebook.
  • Messen: Branchenrelevante Messen besuchen und Kontakte generieren.
  • Events: Konferenzen, Vorträge, Stammtische etc.
  • Konferenzen: Selbst bei Konferenzen als Speaker auftreten.
  • Community: Eine eigene, treue Community aufbauen.

5 erfolgreiche Growth Hacks großer Marken

Ziel beim Growth Hacking ist immer, neue Personen möglichst kostenlos anzusprechen und in zahlende Kunden zu verwandeln – also die Conversion zu optimieren. Einigen großen Unternehmen ist genau das durch Growth Hacks gelungen:

 

  1. Weiterempfehlung gegen Prämien

Der Trick ist so simpel wie alt: Empfiehlst du uns weiter, bekommst du etwas dafür. Diese Prämien sind z.B. mehr Speicherplatz in der Dropbox, Freifahrten bei Uber oder 10 Euro bei PayPal – für den Werbenden und den Neukunden!

  1. Integration in andere Plattformen

Zu den Anfangszeiten von AirBnB gab es eine Schnittstelle zu der riesigen Flohmarkt-Plattform Craigslist, wo die gelisteten Angebote als Ferienwohnungen gepostet und dadurch einem großen Publikum zugänglich wurden. Instagram bot die Möglichkeit, die bearbeiteten Fotos auch gleich auf Facebook und Twitter zu teilen, und nutzte damit die Reichweite dieser beiden Netzwerke kostenlos.

  1. Interessante Nutzer anzeigen

Facebook ermutigte seine User, Freunde per E-Mail einzuladen und benachrichtigte noch nicht registrierte Nutzer per E-Mail, wenn sie auf Fotos markiert wurden. Twitter zeigt vorgeschlagene Nutzer aus dem Bekanntenkreis an und ermutigt laufend, neuen Usern zu folgen. Auf Pinterest folgen neue User automatisch beliebten Profilen und können bei der Registrierung ihre Interessen wählen – das erhöht die Chance, dass sie als User wiederkommen und bleiben.

  1. Signaturen

Ein besonders kostengünstiger Growth Hack mit hoher Verbreitungsrate sind Signaturen: Hotmail und Apple verständigen die Empfänger von E-Mails mit automatisch inkludierten Signaturen wie „Von meinem iPhone gesendet“ oder „Holen Sie sich jetzt gratis ein E-Mail-Konto bei Hotmail“.

  1. Wartelisten

Mailbox oder Chimp arbeiteten beim Launch mit einer Warteliste, auf der Interessierte sehen konnten, wie viele User noch vor ihnen liegen. Mittels Gamification oder Sharing konnten sie in der Warteliste nach oben rücken.

 

Welche dieser Taktiken wäre für dein Unternehmen interessant?

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