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whatchado: Mitgründer Ali Mahlodji geht, Jubin Honarfar wird alleiniger Geschäftsführer

Ali Mahlodhi, Gründer von Whatchado. © Ali Mahlodji
Ali Mahlodhi, Gründer von Whatchado. © Ali Mahlodji

Etwa sieben Jahre nach der Gründung zieht sich Ali Mahlodji aus dem Management der Wiener Jobvideo-Plattform whatchado zurück. sein Mitgründer Jubin Honarfar, der bereits seit 2015 als CEO fungierte, wird ab 2019 der alleinige Geschäftsführer der Wiener Jungfirma. Mahlodji wird sich ab Anfang nächsten Jahres voll auf seine Tätigkeiten als EU-Jugendbotschafter, Trendforscher, Vortragender und Autor konzentrieren, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Ziel der Firma ist es, junge Menschen dabei zu helfen, die richtigen Jobs bzw. die richtige Karriere zu finden.

Mahlodji hat seit 2015 als so genannter „Chief Storytelling Officer“ die Marke whatchado nach außen vertreten und für die Job-Plattform die Werbetrommel gerührt. „Ein Unternehmen mit einer Vision aufzubauen und dabei zu sein, wie es wächst, ist eine sehr dankbare Reise und zeitgleich ist es wichtig zu erkennen, wann es Zeit ist weiterzuziehen, damit das eigene Baby die nächste Entwicklungsstufe erreicht“, so Ali Mahlodji in einer ersten Stellungnahme. „Ich bin Jubin, Manuel, Stefan, Hansi, unseren Business Angels und allen MitarbeiterInnen dankbar, dass sie einer Idee eine Chance gaben, welche unsere Jugend mehr denn je braucht und wünsche Jubin und dem Team alles Gute für ihren Weg.“

50 Mitarbeiter, 6.000 Videos

whatchado zählt aktuell rund 50 Mitarbeiter und hat bis dato rund 6.000 Videos mit Porträts über Berufsbilder – vom Mechaniker bis zum Präsidenten – veröffentlicht. „Wir sind gut aufgestellt, die Aufgaben sind klar verteilt. Ich freue mich sehr über das Vertrauen, dass unsere Investoren in das Team von whatchado und in mich als CEO haben. Und ich bin Ali dankbar, dass er in den vergangenen sieben Jahren der perfekte Botschafter für whatchado und unser Anliegen für die jungen Menschen gewesen ist“, so der nunmehr alleinige Geschäftsführer Honarfar.

Die Firma hat seit der Gründung 2012 einiges an Investmentgelder erhalten. 2016 gab es etwa eine Finanzierungsrunde in der Höhe von 2,5 Millionen Euro (Trending Topics berichtete). Beteiligt sind unter anderem Business Angel Hansi Hansmann (21,8 Prozent), Hilde Umdasch (Miteigentümerin des Schalungstechnik- und Ladenbaukonzerns Umdasch, 9,9 Prozent), Ex-Siemens-Vorständin Brigitte Ederer (2,8 Prozent), Ex-Nationalbank-Präsident Claus Raidl (4,2 Prozent), Business Angel Lukas Püspök (1,4 Prozent) und der ehemalige Neos-Abgeordnete Niko Alm (6,6 Prozent). Mahlodji hält noch Anteile in der Höhe von 14 Prozent, Honarfar kommt auf 17,2 Prozent.

Hansi Hansmann ist auch Investor von Trending Topics.

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