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N26: Challengerbank richtet ihr Wiener Büro bei weXelerate ein

Dominik Greiner (weXelerate), Georg Hauer (N26) und Awi Lifshitz (weXelerate). © Jacqueline Godany
Dominik Greiner (weXelerate), Georg Hauer (N26) und Awi Lifshitz (weXelerate). © Jacqueline Godany

Wer sich schon länger gefragt hat, wo N26 sein Wiener Büro aufmachen wird – jetzt gibt es eine Antwort darauf. Die Berliner Neobank wird seinen österreichischen Standort im Wiener StartupHub weXelerate einrichten. Langfristig sollen über 300 Software-Ingenieure, Product Manager und IT-Fachkräfte in Wien eingestellt werden, in einem ersten Schritt werden rund 100 Mitarbeiter angepeilt. Ziel ist vor allem, Betrugsprävention bei N26-Konten zu machen.

Wir schätzen hier die zentrale Lage, die Infrastruktur, die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die Architektur sehr. Doch den wichtigsten Ausschlag gab aber das vitale Startup-Ökosystem, das im Stadtzentrum unter einem Dach angesiedelt ist. Das umfangreiche Veranstaltungsangebot von weXelerate sowie die Vernetzungsmöglichkeiten mit Corporates, Start-ups und anderen Experten ist in Österreich soweit einzigartig“, so Georg Hauer, Österreich-Chef von N26, in einer Aussendung.

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Startup-Hub wird vergrößert

Damit N26 auch Platz hat, wird der Startup-Hub vergrößert. „Möglich wird der großflächige Zuzug von N26 bei weXelerate, da wir bis Jahresende weitere 500 Quadratmeter beziehen, die im Erdgeschoss unseres Hubs zusätzlich erschlossen werden“, so Geschäftsführer Dominik Greiner.

Der N26-Standort in Wien soll vor allem für die Weiterentwicklung von Systemen zum Einsatz kommen, um Betrug zu verhindern. So ist die Challengerbank der beiden österreichischen Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal in die Kritik gekommen, weil Kunden vermehrt Opfer von Betrügern wurden. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin ordnete N26 etwa an, Rückstände im EDVMonitoring abzuarbeiten.

In Wien soll nun etwa eine KI zu entwickelt werden, die automatisiertes Monitoring von Transaktionen durchführen kann, um verdächtige Aktionen zu entdecken. Dass größere Startups ihre Büros in Coworking-Spaces einrichten, ist nicht weiter ungewöhnlich. Soundcloud etwa hat in Berlin sein Office in der Factory Berlin schon vor mehreren Jahren bezogen.

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