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Waterdrop übernimmt Mehrheit am Wiener Wasserflaschen-Startup Purgaty

© Waterdrop
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Pulverwürfel, die man im Wasser auflöst und sich so aus fadem Wasser schnell einen fruchtigen Drink machen kann: Damit ist das Wiener Startup Waterdrop mit Hilfe von intensivem Marketing, Supermarkt-Platzierungen und einem eigenen Flagship-Store auf der Mariahilferstraße bekannt geworden. Nun erfolgt der nächste Schritt: Das 2019 gegründete Startup Purgaty, das Wasserflaschen mit integrierter Desinfektionsmöglichkeit entwickelt, kommt nun unter das Dach von Waterdrop und wird fortan als Tochterfirma unter dem Namen Waterdrop Technologies arbeiten.

„Wir arbeiten seit mehr als einem Jahr mit den Gründern Thomas Gombas und Christian Beckert zusammen und waren schon immer von ihrem technischen Know-how, ihrer Leidenschaft für Spitzenleistungen und ihren kreativen Ideen begeistert“, so Waterdrop-CEO und Mitgründer Martin Murray in einem Statement. „Als ihr größter Kunde haben wir eine Reihe von vertraulichen, aber hochinteressanten Getränketechnologieprodukten entwickelt, die wir in den nächsten 12 Monaten gemeinsam auf den Markt bringen werden.“ Er sei stolz darauf, dass die meisten der gemeinsamen Produkte „made in Austria“ sein werden und man weiter gemeinsam weiter in unser Heimatland Österreich investieren werden.

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„Produktive Partnerschaft“

Thomas Gombas und Christian Beckert, die bisher die Gesellschafter von Purgaty waren (wobei Gombas 98 Prozent hielt), werden im neuen Unternehmen Partner bleiben und die globale Skalierung von Waterdrop mitbegleiten. Ihr Startup setzt auf UV-C-Technologie, Wasser in einer Flasche innerhalb von einer Minute desinfizieren zu können. Eingesetzt werden sollen die Trinkflaschen etwa auf Sightseeing-Trips, Abenteuer- und Sporturlauben, um verlässlich Bakterien, Viren und Schimmelpilze im Wasser zu zerstören. Waterdrop hat bereits neben seinen Pulverwürfel auch Wasserflaschen im Angebot – insofern ergänzen sich die beiden Unternehmen gut.

„Auch unser Team ist sehr froh, nun Teil der Waterdrop-Familie zu sein. Wir freuen uns auf eine tolle und erfolgreiche Zukunft mit einer produktiven Partnerschaft“, so Gombas in einem ersten Statement. Über die genauen Details des noch sehr frischen Deals ist derzeit wenig zu erfahren – jedenfalls dürfte Waterdrop sich die Mehrheit an der Purgaty GmbH geschnappt haben, aber unter 75 Prozent bleiben. Gombas wird auch weiterhin Geschäftsführer bleiben und wesentlich zur weiteren Entwicklung beitragen. Welche Produkte es sein werden, wird noch nicht verraten – mit Wassertrinken werden sie wohl zu tun haben.

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