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warrify: Das Klosterneuburger Startup holt sich sein erstes Investment

Die warrify-Gründer in Prä-Corona-Zeiten.. © warrify
Die warrify-Gründer in Prä-Corona-Zeiten.. © warrify

Warum einen ausgedruckten Bon einstecken und dann verlieren, wenn man einen Beleg auch digital haben kann? Genau das ist die Mission des niederösterreichischen Startups warrify der drei Gründer Enzo Duit, Simon Hasenauer und Matthias Pichler. Sie wollen es ermöglichen, dass man sich etwa an der Supermarktkassa per QR-Code einen digitalen Bon laden kann, anstatt den Papierzettel einzusammeln.

Nachdem warrify dieses Jahr unter anderem A1 und den Handelsverband als wichtige Partner gewonnen hat, folgt nun der nächste Schritt. Trotz Corona-Krise gelang es dem mittlerweile siebenköpfigen Team, eine Finanzierungsrunde in sechsstelliger Höhe abzuschließen. Investiert hat die SBI Management GmbH der beiden Unternehmer Thomas Brunner und Gernot Schaffer, sie halten nun zehn Prozent an warrify. Ebenfalls beteiligt ist nun Stephan Jung, der das WU Gründungszentrum leitet. Das Investment wurde zudem vom Covid-Startup-Hilfsfond der aws verdoppelt.

„warrify ermöglicht die kontaktlose Ausstellung digitaler Belege, ohne dass KundInnen eine App dafür brauchen oder sich irgendwo registrieren müssen“, heißt es seitens Mitgründer Hasenauer. Man würde die Belegausgabepflicht erfüllen, der Integrationsaufwand für den Händler sei minimal. Auf diese Weise kann eine Integration innerhalb von kürzester Zeit durchgeführt werden.

Digitaler Bon statt Papierbeleg

Aus ökologischen Gesichtspunkten sollen digitale Bons wichtig sein. Für die Herstellung des Papiers würde viel Wasser, Holz und Erdöl verbraucht, das könne der Handel damit sparen. Künftig könne man den digitalen Beleg sogar für Werbezwecke nutzen. „Man kann sich warrify’s smarten Beleg wie einen erweiterten Kommunikationskanal zum Kunden vorstellen, wo basierend auf dem Einkauf beispielsweise passendes Zubehör, maßgeschneiderte Coupons aber auch relevante Serviceleistungen kommuniziert werden können. Kundenbindung wird über den interaktiven Beleg vollkommen neu interpretiert und ist wie herkömmliche Kundenkarten nicht in seiner Reichweite begrenzt – Der Beleg ist schlussendlich bei jeder Transaktion garantiert“, sagt Hasenauer.

Außerdem könnten Händler ihren Kunde mit dem digitalen Beleg erweiterte Funktionen bieten – etwa die Verlängerung von Garantien mit einem Klick, produktbezogene Informationen oder personalisierte Gutscheine für weitere Einkäufe.

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