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Visa erlaubt direkte Transaktionen mit Stablecoin USD Coin

Visa: Transaktionen mit USD Coins © Clay Banks / Unsplash
Visa: Transaktionen mit USD Coins © Clay Banks / Unsplash

Vor Kurzem hat der Kreditkarten-Gigant Visa angekündigt, in Zukunft Zahlungen mit Kryptowährung zu erlauben (Trending Topics berichtete). Jetzt setzt der Konzern seine Pläne in die Tat um. Kunden können künftig die Stablecoin USD Coin auf dem Netzwerk versenden. Dabei wandelt Visa die Beträge bei Transaktionen nicht mehr in Fiat-Währungen um. Stattdessen leitet das Unternehmen das Geld direkt über die Blockchain von Ethereum weiter. Der neue Service ist in Zusammenarbeit mit der Digitalbank Anchorage entstanden.

Erste Transaktion mit Crypto.com

Die erste digitale Transaktion mit dem Kreditkarten-Konzern hat die Plattform Crypto.com durchgeführt. „Krypto-native Fintechs brauchen Partner, die ihr Geschäft und die Komplexität ihres Marktes verstehen. Wir erreichen hier einen großen Meilenstein bei unserer Fähigkeit, ihre Bedürfnisse anzusprechen. Im Grunde ist es nur eine Erweiterung von dem, was wir sonst auch tun. Wir vereinfachen Zahlungen in allen möglichen Währungen auf der ganzen Welt“, sagt Jack Forestell, Executive Vice President von Visa.

Robinhood plant eigene Krypto-Wallet

Normalerweise müssen Plattformen wie Crypto.com ihre digitalen Währungen verkaufen, um Schulden gegenüber Visa in Fiat-Währungen zu begleichen. Außerdem erhalten die Empfänger bei Transaktionen nur klassische Zahlungsmittel. Der Kreditkarten-Riese selbst gibt zu, dass dieses Vorgehen für Krypto-Unternehmen unnötig komplex ist und zu zusätzlichen Kosten führen kann. Deswegen soll Crypto.com jetzt direkt mit digitalen Coins bezahlen können. Die gleiche Möglichkeit sollen noch in diesem Jahr auch andere Partner von Visa erhalten. Dazu gehören unter anderem die Fintechs Bitpanda, BlockFi und Fold.

Visa im Rennen um Kryptowährungen

Um erfolgreiche Transaktionen zu verifizieren, will Visa die Adressen von Blockchain-Wallets für spezielle Finanzberichte verwenden. Immer mehr klassische Finanzinstitutionen gehen momentan ins Rennen um die Kryptowährungen. Schon im Februar hat Visa-Konkurrent Mastercard ebenfalls angekündigt, in Zukunft Zahlungen mit einigen ausgewählten digitalen Coins zu ermöglichen (Trending Topics berichtete).

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