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Erste Details

Virtuelles Kaufhaus Österreich wird ein Online-Verzeichnis

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. © BKA
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. © BKA

Margarete Schramböck kündigte zuletzt bekanntlich ein „virtuelles Kaufhaus“ für Österreich an. Händler hätten geklagt, online kaum auffindbar zu sein und sich Amazon und Google ausliefern zu müssen. Allzu viele Informationen zur Umsetzung gab und gibt es allerdings noch nicht. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat Trending Topics nun aber erste Details verraten.

Virtuelles Kaufhaus: Was plant das Ministerium?

Wir haben bereits Anfang der Woche über das Kaufhaus berichtet und uns gewundert, wie das „virtuelle Kaufhaus“ tatsächlich ausschauen soll. Von Margarete Schramböck wurde lediglich ein grobes Bild gemalt. Sie stelle sich „ein virtuelles Kaufhaus vor“, dass, wenn man beispielsweise den Namen eines Händlers im Ort nicht mehr weiß, zumindest dessen Onlineauftritt einfach auffindbar sei. Schramböck: „Wenn ich das jetzt in einer virtuellen Welt durchgehen kann und das anschauen kann, und dann auf den Onlineshop dieses Geschäftes komme, dann ist das wie ein Markt, wo alle zusammenkommen“. Das habe schon in der realen Welt gut funktioniert und das müsse man jetzt virtuell nachbilden.

Finale Details „erst in ein paar Wochen“

Das wirft dann doch einige Fragen auf. Allerdings: Allzu viele Details dürften tatsächlich noch nicht feststehen. Dem Ministerium war lediglich zu entlocken, dass man derzeit an der Umsetzung des „Kaufhaus Österreich“ arbeite. Die finalen Details für die Plattform würden noch nicht feststehen und werden „erst in ein paar Wochen“ präsentiert. Grobe Eckpunkte gibt es aber bereits, wie es aus dem Ministerium heißt:

  • Das „Kaufhaus Österreich“ soll eine Art Verzeichnis für Unternehmen sein und kein eigenständiger Online-Shop.
  • Die Listung von Unternehmen wird kostenlos sein.
  • Das „Kaufhaus Österreich“ verstehe sich „nicht als Konkurrenz zu privaten Anbietern“, sondern als Unterstützungsmaßnahme für die vielen Klein- und Mittelbetriebe Österreichs. Mithilfe des Verzeichnisses soll für Konsumentinnen und Konsumenten einfach und schnell ersichtlich sein, welche Shops sich in der Nähe befinden.

Ähnliche Dienste gibt es bereits. In der Nähe befindliche Shops liefern Google Maps und Co, Verzeichnisse über regionale KMUs und EPUs sind in den letzten Wochen und Monaten ebenfalls in den Fokus gerückt. Hier einige Beispiele:

Welches Budget für das Projekt zur Verfügung steht und wer für die Umsetzung verantwortlich ist, ist derzeit noch nicht klar. Nähere Infos soll es dann in den nächsten Wochen geben.

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