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Vinted: Second-Hand-Plattform wird mit Milliardenbewertung zum Unicorn

Thomas Plantenga, CEO von Vinted. ©Vinted
Thomas Plantenga, CEO von Vinted. ©Vinted

Second-Hand-Kleidung einfach online oder über eine App kaufen – das ist das Geschäftsmodell von Kleiderkreisel. Das Unternehmen hinter Kleiderkreisel heißt Vinted und hat nun eine Finanzierungsrunde der Serie E über 128 Millionen Euro angekündigt. Damit erreicht Vinted den Unicorn-Status und ist Europas größter internationaler Online-Marktplatz für Second-Hand-Mode.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde vom neuen Investor Lightspeed Venture Partners geleitet. Erstmals ist Vinted damit über eine Milliarde Euro wert. „Der Markt für Second-Hand-Mode erlebt eine rasante Entwicklung: Verbraucher auf der ganzen Welt wollen ihre Kaufentscheidungen zunehmend bewusst und nachhaltig treffen. Wir sind sehr dankbar, dass unsere neuen und bestehenden Investoren an unsere Mission glauben, Second-Hand weltweit zur ersten Wahl zu machen. Die jüngste Finanzierungsrunde zeigt, wie attraktiv der Markt für Second-Hand-Mode ist und bestärkt unseren Ansatz, unseren Mitgliedern eine maximale Wertschöpfung zu ermöglichen.“, erklärt Thomas Plantenga, der CEO von Vinted.

Investitionen in neue Technologien

Die jüngste Finanzierungsrunde komme direkt den Mitgliedern zugute, durch Verbesserungen im Bereich Produkt, Technologie, Support und Sicherheit. „Wir glauben nach wie vor fest daran, dass die Zufriedenheit unserer Kunden maßgeblich für das Wachstum unserer Mitgliederbasis verantwortlich ist und freuen uns darauf, mit Investitionen in neueste Technologien das Angebot für unsere Kunden noch besser machen zu können.“, steht auch schon fest, wohin das Geld fließen soll.

Vinted: Burda als Investor

Das litauische Unternehmen Vinted steht hinter Verkaufsplattformen für Modeprodukte in elf Märkten weltweit. In Österreich heißt der hiesige Ableger Kleiderkreisel, in Sachen Optik und Funktionalität gibt es aber keine Änderungen zu den Pendants aus anderen Ländern. Vinted fungiert also als Mutterfirma der Plattformen, die mittlerweile insgesamt über 180 Millionen Second-Hand-Produkte anbieten und 300 Mitarbeiter beschäftigt. Die letzte Finanzierungsrunde fand im August 2018 statt, seit damals hat sich der Umsatz laut der Presseausschreibung vervierfacht. Mit Burda ist auch das bekannte Münchner Medienunternehmen Teil der aktuellen Runde. Burda ist über Burda Principal Investments seit 2015 an Vinted beteiligt.

+++„Lösungen zur Klimakrise liegen eigentlich alle am Tisch. Sie müssen nur umgesetzt werden.“+++

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