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Zweite Chance: Warum dieses Startup schon wieder bei 2 Minuten 2 Millionen auftritt

Viita Watches bei 2 Minuten 2 Millionen © Gerry Frank
Viita Watches bei 2 Minuten 2 Millionen © Gerry Frank

Bereits vor zwei Jahren stand Martin Konrad auf der Bühne der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen, um Geld für sein Unternehmen einzusammeln. Damals stellte er einen Monitor vor, der Veränderungen in der Herzfrequenz des Trägers und damit unter anderem dessen Stress-Level messen sollte. Konrad überzeugte die Investoren nicht und verließ die Show ohne Investment.

Nun tritt der Unternehmer wieder bei 2 Minuten 2 Millionen auf. Statt eines Monitors verkauft Konrad Smartwatches unter dem Namen Viita Watches. Auch mit ihr sollen Kunden ihre Herzfrequenz messen können. Sie sollen auch nachvollziehen können, ob sie am Tag genug Wasser getrunken haben, ihre Schritte zählen oder Nachrichten vom Smartphone abspielen.

Handgelenk ist die Zukunft

Der Monitor sei der Vorläufer der Uhr gewesen, heißt es dazu vom Marketing-Chef Klemens Stutzenstein. „Aus dem Kundenfeedback wurde uns klar, dass wir die Messung von der Brust aufs Handgelenk verlegen müssen, um zukunftssicher zu werden.“ Nun trete man aufgrund des guten Feedbacks noch einmal in der Sendung auf.

+++ 2 Minuten 2 Millionen: Die Startups, die Investoren, die Deals +++

Potentielle Kandidaten könnten sich so oft für die Show bewerben, wie sie wollten, erklärt eine Sprecherin des Fernsehsenders Puls4 den erneuten Auftritt des Unternehmers in der Sendung. „Jede gute Geschäftsidee, die einen Investmentcase darstellt und ins Konzept passt, kann vorgestellt werden“, schreibt sie in einer E-Mail.

Lieferprobleme nach dem Crowdfunding

Nicht nur über das Fernsehen sucht Viita Watches nach Aufmerksamkeit. Für das Smartwatch-Konzept hat Gründer Konrad bereits über die Crowdfunding-Webseiten Kickstarter und Indiegogo fast 800.000 Euro eingesammelt.

Während die Finanzierungen erfolgreich waren, gab es jedoch Probleme bei der Lieferung der Uhren. Auf den Webseiten der Crowdfunding-Kampagnen beschweren sich Kunden über die Wartezeit. Die Verzögerung habe unter anderem an Lieferanten einzelner Produktteile gelegen, sagt der Marketing-Chef. Er betont, dass nun 98.5 Prozent der Bestellungen ausgeliefert worden seien. „Bei Crowdfunding Kampagnen unterstützen Backer ein Projekt, von dem sie überzeugt sind“, sagt er. „Kickstarter und Indiegogo sind keine Onlineshops.“

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