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ViennaUP’21 bringt die wichtigsten Fintech-Trends auf die digitale Bühne

© MayoFi on Unsplash / Vienna Business Angency
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Goldman Sachs steigt bei einer europäischen Neobank ein, europäische Fintechs wollen über den großen Teich expandieren, und per Banking-as-a-Service kann mittlerweile quasi jedes Unternehmen Bank spielen, ohne gleich eine Bank zu werden: Fintech ist in den letzten Jahren mit Abstand zum gewichtigsten Bereich im europäischen Startup-Sektor geworden – und im Rahmen der größten mitteleuropäischen Startup-Veranstaltung, der ViennaUP’21, wird dem Fintech-Bereich ganze fünf Tage gewidmet.

„Die Fintech Week Vienna 2021 widmet sich dieses Jahr vor allem folgenden fünf Trends, die wir für besonders wichtig erachten: Green Finance, Artificial Intelligence, Insurtech, Distributed Ledger Technology und Gender Diversity“, sagt Patrick Pöschl von Fintech Austria. Der Verein, der Bankenverband und die Wirtschaftsagentur Wien zeichnen federführend für das Programm der Fintech Week verantwortlich und geben einen Ausblick auf die digitale Veranstaltungsreihe und ihre Inhalte.


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1. Green Finance

Von Endkonsumenten, die Neobanken verwenden bis hin zu global agierenden Großinvestoren und Vermögensverwaltern, die von Unternehmen mehr Nachhaltigkeit fordern: Green Finance ist ein Megatrend, der aktuell Gestalt annimmt und in den nächsten Jahren – im Zuge des Kampfes gegen Klima- und Biodiversitätskrise – sehr stark an Bedeutung zunehmen wird. “Bei Green Finance geht es um die Rolle der Banken und der Fintechs bei der Gestaltung der Zukunft“, sagt Stefan Punkl, Fintech-Experte beim Bankenverband. „Im Zusammenspiel können Incumbents und junge Founder denke ich viel erreichen, um das neue Schlagwort, das man überall liest, wirklich mit Leben zu befüllen.“

Ein Beispiel für ein österreichische Startup im Green-Finance-Bereich ist ESG Plus rund um Gründer Arman Colard, der bei der ViennaUP’21 und der Fintech Week sprechen wird. Mit Cleanvest hat hat seine Firma ein Service am Start, das berechnet, wie nachhaltig und grün  Investmentprodukte überhaupt sind.

2. Insurtech

Als zuletzt die Challenger-Bank N26 der beiden österreichischen Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal eine große Kooperation mit dem Insurtech Simplesurance verkündete, war wieder klar: Fintech und Insurtech, das sind eigentlich zwei Seiten der selben Medaille. „Die beiden Bereiche waren eigentlich immer sehr verwandt, jetzt entstehen aber immer mehr sichtbare Kooperationen“, sagt Pöschl von Fintech Austria. Diesem Trend wolle man bei der Fintech Week Rechnung tragen und dem Bereich der Digitalisierung und Technologisierung von Versicherungen Rechnung tragen.

Denn auf der einen Seite stehen immer mehr Insurtechs wie etwa bsurance, hi.health, Digital Claim oder riskine, die von Österreich aus in den Markt drängen, und auf der anderen Seite große Player, die stark in den Digitalbereich investieren. Kooperationen zwischen den Startups und den etablierten Markt-Playern sind aufgelegt – und die Fintech Week wird dazu tiefe Einblicke geben.

3. Distributed Ledger Technology & Blockchain

Auch wenn der Bereich in den vergangenen Jahren immer kritisch beäugt wurde, 2021 kommt man an dem Trend nicht mehr herum: Blockchain. „2020 hat sich gezeigt, dass auch große, institutionelle Investoren in Krypto-Assets wie Bitcoin investieren“, sagt Aleksandar Vrglevski, Technologie-Experte der Wirtschaftsagentur Wien. „Aber auch für das Bankengeschäft selbst wird DLT immer relevanter.“ Dementsprechend wird die Fintech Week auch einen Schwerpunkt auf Blockchain und Co. legen und diskutieren, welche Trends das Bankengeschäft der Zukunft prägen werden.

Das Beispiel DLT zeigt auch, wie wichtig Regulierungsbehörden und staatliche Institutionen für Fintech sind. So werden etwa auch Vertreter der Finanzmarktaufsicht (FMA), die ja eine eigene Sandbox für östereichische Fintech-Unternehmen eingerichtet hat, und der Österreichischen Nationalbank (OeNB), die derzeit den OeNPAY Financial Innovation Hub einrichtet, auf der digitalen Veranstaltung sprechen.

4. Gender Diversity

Eine Umfrage unter den Mitgliedern des Bankenverbandes hat kürzlich gezeigt, dass derzeit durchschnittlich rund zehn Prozent der Vorstandsposten aktuell mit Frauen besetzt sind. Auch die Startup-Szene in Österreich kennt das Problem, dass es unterdurchschnittlich wenige Frauen gibt, die gründen – auch wenn Wien im internationalen Vergleich sehr gut da steht. Bei der Fintech Week wird es also auch darum gehen, wie man Frauen noch mehr für die Finanzwelt begeistern kann.

„Es geht darum, verstärkt weibliche Talente zu finden und für Fintech zu begeistern. Sowohl die Banken als auch die jungen Fintechs können es sich einfach nicht mehr erlauben, auf die smarten weiblichen Köpfe zu verzichten“, sagt Stefan Punkl, Fintech-Experte beim Bankenverband. Um dem Schwerpunkt gerecht zu werden, werden die Fintech Ladies, die sich seit 2016 für Vernetzung, Karriereförderung und Sichtbarkeit weiblicher Fach- und Führungskräfte in der Fintech-Szene einsetzen, ihren großen Auftritt haben.

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