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ViennaUP’21: Was hunderte Investor:innen am Startup-Festival suchen und finden

© Adeolu Eletu on Unsplash / Vienna Business Agency
© Adeolu Eletu on Unsplash / Vienna Business Agency

Wenn sich Entwickler, Gründer, Forscher, Politiker, Förderer und Startups treffen, dann darf eine ganz wichtige Zutat im Innovations-Cocktail nicht fehlen: genau, die Investoren. Im Rahmen der ViennaUP’21 werden sich auch VCs, Private-Equity-Experten, Fonds-Manager und Business Angels virtuell unters Volk mischen, um auf Mitteleuropas größtem digitalen Startup-Event Ausschau nach den nächsten Finanzierungszielen zu halten.

Hunderte Investoren mit dabei

Unter dem Schirm der ViennaUP’21 wird auch die Investorenkonferenz 0100 Virtual DACH stattfinden, die mit 40 internationalen Top-Speakern an drei Tagen mehr als 500 Teilnehmer, hauptsächlich Entscheidungsträger aus den Bereichen VC und PE, erwartet. „Wien ist die perfekte Stadt, um West- und Osteuropa zu verbinden“, sagt Pavol Fuchs, CEO der 0100 Conferences.

Ebenfalls am Radar haben sollte man natürlich den Investors Summit, der im Rahmen der ViennaUP’21 von der Austrian Angels Investors Association (aaia) mit hunderten Teilnehmern veranstaltet wird und auf Themen wie Fintech, ClimateTech, Retail oder BioTech legen wird. Ebenfalls wichtig sind die Connect Days des Austria Wirtschaftsservice und der FFG, an denen virtuelles Matchmaking zwischen Startups, Investoren, Corporates und Förderstellen umgesetzt wird.


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Was sind aber nun die Trend-Themen, mit denen sich Investoren im Rahmen der ViennaUP’21 auseinandersetzen werden? Inhaltlich wird es auch um folgende Punkte gehen:

1. Wien als Drehscheibe

Der Startup- und Investoren-Standort Wien wird natürlich Thema sein. Wie auch bereits Fuchs, CEO der 0100 Conferences, sagte, ist die Position der österreichischen Hauptstadt als Brücke zwischen Ost- und Westeuropa aufgelegt. „Auch wenn Wien mittlerweile von Städten wie Prag oder Lissabon überholt wurde, gibt es dennoch ein starkes Wachstum und einen guten Zusammenhalt im österreichischen Startup-Ökosystem“, sagt Laura Egg von der aaia, die den Investors Summit veranstaltet. „Die Lebensqualität, der Zugang zu Talent, der hohe Gründerinnen Anteil und die sehr gut ausgeprägte Förderlandschaft stehen definitiv für Wien.“ So wird es auf der ViennaUP’21 auf darum gehen, wie man Wien als Standort stärken kann.

„Neben den angesprochenen politischen Rahmenbedingungen und notwendigen Incentives, benötigt Wien vor allem noch mehr Success Stories, wie Bitpanda, GoStudent & Co. Zudem bräuchte Wien noch viele weitere erfolgsversprechende Startups und einen funktionierenden Finanzierungs-Lifecycle: von Förderungen zu Wachstumsfinanzierung bis hin zu Exitmöglichkeiten“, sagt Egg.

Wiener Stadtrat Peter Hanke über ViennaUP’21: „Wir wollen eine Brücke von Ost nach West für Startups sein“

2. ESG-Kriterien bei Investments

ClimateTech, GreenTech, EcoTech, Impact, Sustainability: Investoren schauen mittlerweile verstärkt darauf, dass nicht nur die Geschäftsmodelle, Teams und Technologien so gut wie möglich sind, sondern auch auf darauf, dass Startups wesentlich zur Bekämpfung von Klima- und Biodiversitätskrise beitragen können. ESG-Kriterien werden bei Investments demnach extrem wichtig.

„Es gibt noch keine klaren Regeln, wie man ESG genau misst und bewertet“, sagt Pavol Fuchs, CEO der 0100 Conferences – dementsprechend wichtig werde auch die Diskussion darüber werden, wie Investoren mit ESG-Kriterien umgehen können und sollen.

3. Crypto & Blockchain

Durch den großen Erfolg von Bitpanda aus Wien, das sich derzeit vom Krypto-Händler zum Neobroker, der eben auch Bitcoin, Ether und Co im Angebot hat, wandelt, und dem BTC-Hype ist Crypto und Blockchain dieses Jahr nicht aus der Diskussion von Investoren wegzudenken. Zum einen geht es darum, Investitionsmöglichkeiten in Krypto-Startups zu finden, zum anderen ist auch die Frage eine wichtige geworden, ob Unternehmen selbst BTC oder ETH als Assets zukaufen sollten. In den USA gibt es große Unternehmen wie Tesla und MicroStrategy, die das tun – nun geht es um die Frage, ob der Trend auch nach Europa kommt.

Bei der 0100 Virtual DACH-Konferenz wird es diesbezüglich einen eigenen Schwerpunkt zum Thema „Decentralized Finance“ geben. „Wir wollen DeFi erklären und zeigen, was die Möglichkeiten und die Zukunft des Bereichs sind“, so Fuchs.

ViennaUP’21 bringt die wichtigsten Fintech-Trends auf die digitale Bühne

4. Life Sciences & BioTech

Neben FinTech, DeepTech, Retail und Social & Climate Impact gibt es einen Bereich, den Investoren dieses Jahr besonders interessiert: Digital Health. Startups aus den Bereichen Life Sciences, BioTech, MedTech und HealthTech werden viel Aufmerksamkeit bekommen – immerhin sind viele unter ihnen, die im Zuge der Gesundheitskrise die entsprechenden Lösungen erarbeitet haben. „Investieren in Life Sciences war immer wichtig, aber es ist auch ein schwieriges Feld, weil es große Mengen an Geld braucht. Durch COVID gibt es aber mehr Interesse an dem Bereich, denn MedTech und Co werden wirklich als Löser großer gesellschaftlicher Probleme erkannt“, so Fuchs.

5. Auswirkungen von COVID auf die Branche

Und natürlich wird es auch um die Investitionslaune der Geldgeber gehen, die sich durch die Corona-Pandemie deutlich verändert hat. „Grundsätzlich ist die Stimmung auf Investor:innenseite recht positiv und es wird aktiv investiert. Laut unserem Angel Investing Report 2020 wollen 87% der Business Angels dieses Jahr in mindestens ein Startup investieren“, sagt Egg von der aaia. „Der Trend geht jedoch stärker in Richtung Syndizierungen und Co-Investments. Digital Health, gefolgt von Deep Tech, ist momentan das beliebteste Vertical.“

Auch interessant: Die Bewertungen von Startups, speziell in von COVID19 positiv beeinflussten Branchen, sind gestiegen, was wiederum nach größeren Tickets von Angel-Investoren verlangt. Auch ist laut Egg zu beobachten, dass VC Fonds immer mehr in Richtung Seed/Pre-Seed-Runden gehen, was die Rolle eines Business Angels verändert.

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