Content Marketing

Vermeide diese 18 Fehler mit deinem Blog!

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Das wichtigste bei einem Blog ist, dass du etwas zu sagen hast. Damit die Leute deine Beiträge auch gerne lesen, solltest du einige Fehler vermeiden. © Beauty Cocktails & Girltalk / Unsplash
Das wichtigste bei einem Blog ist, dass du etwas zu sagen hast. Damit die Leute deine Beiträge auch gerne lesen, solltest du einige Fehler vermeiden. © Beauty Cocktails & Girltalk / Unsplash

5 gute Gründe für einen Blog haben wir bereits in einem früheren Artikel festgehalten. Doch wenn es dann ans Eingemachte geht, gibt es genügend Stolperfallen, die Blogger unbedingt beachten sollten.

Technik & Design

  1. Falsche Plattformen statt WordPress.org

Du möchtest deinen Blog bei Blogger, Wix, WordPress.com oder Jimdo erstellen? Das ist keine so gute Idee! Dein Blog sollte, wenn du ihn wirklich ernsthaft und professionell betreiben willst, auf der selbstgehosteten Plattform WordPress.org basieren. Möchtest du als Unternehmen oder Startup einen Blog führen, am besten als Subdomain deiner Website (website.at/blog oder blog.website.at).

  1. Nichtssagendes Aussehen statt professionellem Design

Text und Design deines Blogs gehen Hand in Hand. Die besten Blogtexte werden dir nichts bringen, wenn dein Blog amateurhaft gestaltet ist, und umgekehrt. Gutes Webdesign und ein ordentliches Theme (Designvorlage) sind heute ein Muss für einen ernstzunehmenden Blog!

  1. Langsame Ladezeiten statt flottem Browsing

Die Ladezeit deines Blogs wirkt sich auf das Ranking bei Google und auch die Benutzerfreundlichkeit aus. Beeinträchtigt wird die Ladezeit z.B. von zu großen Bildern, oder wenn du kein Caching (Zwischenspeichern) benutzt. Das kannst du z.B. mit den Plugins WP Super Cache oder W3 Total Cache machen!

 

Strategie & Plan

  1. Keine Ziele statt dem Blick aufs große Ganze

Was willst du mit deinem Blog eigentlich erreichen, warum bloggst du? Was sind deine Ziele, und wie willst du diese erreichen? Welchen Nutzen liefert dein Blog seinen Lesern? Darüber solltest du dir im Klaren sein, bevor du das erste Wort schreibst.

  1. Kein Plan statt Strategie und Redaktionskalender

Dein Blog sollte auf einer Strategie basieren: Was will ich erreichen, wie komme ich dorthin, und welche Schritte werde ich im Einzelnen setzen, um meine Ziele zu erreichen? Plane dein Content Marketing gründlich und halte geplante Artikel und Aktionen in einem Redaktionskalender fest.

  1. Zu breite Themenwahl statt klarem Fokus

Schuster, bleib bei deinen Leisten: Wenn du dank des Bloggens als Experte in deinem Themenfeld gelten willst, dann sollte dieses Feld nicht zu weit abgesteckt sein. Was ist die Kernaussage, der Fokus deines Blogs?

  1. Keine Zielperson statt definierter Personas

Je genauer du weißt, für wen du schreibst, desto leichter wird dir das Schreiben fallen. Erstelle eine oder mehrere Personas, also fiktive Ziel-Leser, für deinen Blog: Inkl. Name, Alter, Beruf, Interessen, Problemen, Wünschen und Fragen. Diese hältst du dir beim Schreiben vor Augen!

  1. Alle heiligen Zeiten statt regelmäßig bloggen

Blogs funktionieren nur mit einer verlässlichen Regelmäßigkeit. Einmal pro Woche sollte das Minimum an Frequenz sein – mit der Veröffentlichung immer am selben Wochentag zur selben Uhrzeit.

  1. Keine Geduld statt Ausdauer und Motivation

Bis ein Blog halbwegs spürbare Erfolge erzielt, können schon mal einige Monate bis ein halbes Jahr vergehen – bis dahin, und ab dann auch weiterhin, musst du regelmäßig und ausdauernd hochwertigen Content produzieren und promoten!

 

Inhalt und Formatierung

  1. Uninteressante Inhalte statt nützlichem Content

Auf deinem Blog sollte es nicht darum gehen, Werbung für deine Produkte zu machen, nur von dir zu reden oder für dich persönlich wichtige Inhalte zu verbreiten. Am wichtigsten für den Erfolge eines Blogs ist, dass er für den LESER nützlich, hilfreich und interessant ist – Stichwort Relevanz! Finde heraus, was deine Leser an deinem Blogthema interessiert – z.B. in Foren, Facebook-Gruppen oder persönlichen Gesprächen.

  1. Schlechte Überschriften statt unwiderstehlicher Headlines

Wenn deine Überschriften schlecht sind, wird nie jemand deine Artikel lesen, und die ganze Arbeit war umsonst. Deine Headlines müssen so unwiderstehlich sein, dass der Besucher einfach draufklicken und weiterlesen muss. Dazu findest du 10 Lektionen für Überschriften beim affenblog!

  1. Ewige Textwurst statt leichter Lesbarkeit

Der nächste wichtige Punkt deines Blogartikels ist die Formatierung. Lockere den Text durch genügend Absätze, Unterüberschriften, Aufzählungen, Bilder usw. auf und mache ihn so leicht lesbar wie möglich!

  1. Grammatikfehler statt tadelloser Rechtschreibung

Auf mich persönlich wirken Grammatik- und Rechtschreibfehler abschreckend, auch wenn der Text sonst gut ist. Gerade bei einem Unternehmensblog sollte das nicht vorkommen, und eine Lektorin drin sein.

  1. Langweilige Bilder statt toller Fotos

Abgelutschte Datenbank-Bilder saugen das Leben aus deinem Blogartikel. Das multinationale, fröhliche Team beim Meeting oder den dynamischen Manager am Whiteboard kann wirklich niemand mehr sehen. Hier findest du Tolle kostenlose Bilder für deinen Blog in 3 Schritten!

 

Promotion & Vermarktung

  1. Keine Promotion statt gezielter Streuung

Mit dem Veröffentlichen deines Blogartikels ist die Arbeit noch nicht getan – jetzt muss noch deine Zielgruppe darauf aufmerksam gemacht werden: Auf Social Media, per E-Mail, über Influencer Marketing usw. Nach dem Veröffentlichen geht die Arbeit erst so richtig los!

  1. Kein SEO statt gekonnter Suchmaschinenoptimierung

Social Media und E-Mail sind die eine Quelle deines Traffics – von Google sollte aber im Idealfall auch ein großer Anteil deiner Besucher kommen. Das erreichst du, indem du deinen Artikel für Suchmaschinen optimierst!

  1. Nur Social Media, kein E-Mail-Marketing

Viele Blogger haben Angst davor, ein Newsletter-Tool zu verwenden – dabei ist deine Kontaktliste, die du so aufbaust, dein wertvollster Besitz als Blogger! Deine E-Mail-Abonnenten sind treue Leser, die von dir hören wollen und viel eher bereit sind, deine Produkte zu kaufen. Dazu ein hörenswerter Podcast zum Thema E-Mail-Marketing für Blogger!

  1. Kein Influencer Marketing statt gewinnbringender Vernetzung

Ignorierst du die anderen Blogger in deinem Bereich? Auch das ist ein Fehler, den du beim Bloggen vermeiden solltest. Hinterlasse Kommentare auf anderen Blogs, teile die Artikel von anderen Bloggern, verlinke auf ihre Beiträge, und schreibe Gastartikel für ähnliche Blogs. So gewinnst du mehr Kontakte, mehr Glaubwürdigkeit und damit mehr Leser!

 

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