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VERBUND X Accelerator sucht zum zweiten Mal Energie- und Infrastruktur-Startups

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Startup-Accelerator-Programm VERBUND X Accelerator statt. Der von Österreichs größtem Energieunternehmen VERBUND im vergangenen Jahr  ins Leben gerufene Accelerator begibt sich mit seinen Partnerunternehmen wieder auf die Suche nach Startups, die innovative Geschäftsmodelle im Bereich Energie und Infrastruktur bieten. Die Partner suchen dabei nach Jungfirmen, mit denen sie in Kooperation Projekte realisieren können. Bis 30. Juli können sich Startups ab sofort für das Programm bewerben, kündigte VERBUND beim Programm-Launch am Mittwoch an.

„Klimakrise gemeinsam meistern“

„Unser Accelerator ist ein wichtiger Treiber von Innovationen und Kollaborationen. Wir sind stolz, das Programm im zweiten Jahr mit nunmehr 14 Partnern präsentieren zu können. Innovation ist für die Zukunft wichtiger denn je. Die Klimakrise ist die große Herausforderung unserer Generation. Um sie zu meistern, sind neue Ideen bei Energie und Infrastruktur entscheidend. Es ist jetzt für Startups an der Zeit, sich uns anzuschließen. Nur gemeinsam können wir weit kommen“, sagte Michael Strugl, Vorstandsvorsitzender VERBUND.

Dabei sind folgende Use Case-Partner, die auch die einzelnen „Search Fields“, also die Partnerprogramme, übernehmen:

  • ANDRITZ
  • Alperia
  • VERBUND
  • Voestalpine
  • BIG
  • ASFINAG
  • OMV

Und folgende Community-Partner:

  • AIT Austrian Institute of Technology
  • ÖBAG
  • Google
  • Mainova
  • Post
  • Raiffeisen Bank International
  • Green Tech Cluster
  • Speedinvest

-> Zur Bewerbung

In zehn verschiedenen Feldern sucht der Accelerator in diesem Jahr nach neuen Lösungen und Pilotprojekten. Die entsprechenden Jungfirmen können sich für das jeweils passende Feld anmelden. Hier sind die zehn Felder und die jeweiligen Partner, die Startups mit ihnen gewinnen können:

1.Wasserstoff

Der Accelerator sucht in dieser Kategorie nach einer alternativen Lösung zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Ebenso gesucht werden sichere und kosteneffiziente Speicher- und Transportlösungen für große Mengen an grünem Wasserstoff. Die potenziellen Kooperationspartner der Startups sind dabei VERBUND selbst, der Maschinenbau-Konzern ANDRITZ und der Öl-Riese OMV.

2. Energie- und Gasportfoliomanagement

In diesem Feld sind Lösungen gefragt, um das Energie- und Gasportfoliomanagement mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning zu optimieren. Dazu gehören unter anderem die Preisprognose und die Flexibilitätsanalytik. Partner ist hier das italienische Ökostrom-Unternehmen Alperia.

3. Digitale Lösungen für das industrielle Energiemanagement

Um den Bereich der Energieverbrauchsprognose zu optimieren, sucht der Accelerator nach innovativen Startups, die KI und Machine Learning für präzise Vorhersagen nutzen. Deren Lösung sollte branchenübergreifend einsetzbar sein und den Energieverbrauch für einen bestimmten Produktionsstandort vorhersagen können. Partner sind hier Alperia und VERBUND.

4. Augmented Reality & Virtual Reality

Mit Augmented Reality und Virtual Reality ist es laut VERBUND möglich, Mitarbeiter besser und bedarfsgerechter zu schulen. Daher sucht der Accelerator nach Partnern, die AR und VR in verschiedenen Trainingssettings einsetzen. Einfache Handhabung, Verfügbarkeit rund um die Uhr und rechtssichere Dokumentation sind hier besonders gefragt. Partner sind hier die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), OMV und VERBUND.

5. Energieoptimierung für Gebäude

In dieser Kategorie sucht der Accelerator nach Lösungen zum optimalen Energiemanagement in Gebäuden, unter anderem durch innovative IoT-Systeme, smarte Sensoren oder in Gebäude integrierte Energieerzeugung. Partner sind Alperia und BIG. „Es ist immer wieder erfrischend, mit Startups zusammenzuarbeiten – und ein großer Vorteil, um über den Tellerrand zu schauen, einen unvoreingenommenen Blick zu bekommen, einen Schritt weiterzudenken und unsere Geschäftsmodelle zu verbessern“, erklärt Matthias Plattner, Head of Property and Facility Management bei der BIG. „Um schnell zu sein, müssen wir gemeinsam gehen. Für uns ist das der einzige Weg, um weiterzukommen.“

6. Datenanalyse für Gebäude

Startups sollen in diesem Feld einen strukturierten Weg schaffen, um eine Reihe von Daten über Gebäude zu sammeln, zu verarbeiten und zu analysieren. Die verbesserte Datenanalyse soll die Leistung und Funktionalität der Gebäude verstärken, bessere Einblicke in das Kundenverhalten bieten, mehr Umsatz generieren, neue Kunden gewinnen und die Kundenbindung erhöhen. Partner ist in diesem Feld die BIG.

7. Thermoelektrische Energieerzeugung

Die Nutzung großer Wärmemengen, die beispielsweise in der Stahlindustrie als Nebenprodukt anfallen, bieten VERBUND zufolge ein enormes Potenzial, um diese in elektrische Energie umzuwandeln. Der Accelerator sucht hier nach Verfahren zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung der thermoelektrischen Erzeugung. Partner ist in diesem Fall der Stahlproduzent voestalpine Steel Division.

8. Mikro-Windturbinen

Um das Autobahnnetz, insbesondere Raststätten und Mautstellen, autark und umweltfreundlich zu betreiben, sucht der Accelerator nach leistungsfähigen Mikro-Windanlagen und -turbinen. Die Startups sollten mit ihren Lösungen geringen Wartungsaufwand und geringes Gewicht bieten. Die Turbinen sollten auch mit Erschütterungen, Schnee und Eis umgehen können. Partner ist die Infrastrukturgesellschaft ASFINAG.

9. CO2 als Einsatzstoff

Hier sucht der VERBUND X Accelerator nach innovativen Lösungen, um CO2-Moleküle zu binden und zu Nutzstoffen zu verarbeiten. Startups sollen Wege finden, einen Mehrwert aus dem umweltschädlichen Treibhausgas zu gewinnen. Mögliche Einsatzstoffe könnten dabei Aerogele, Baumaterialien oder synthetische chemische Verbindungen sein. Partner ist hier die OMV. Dirk Langhammer, Vice President Business Transformation: „Wie können wir die Flexibilität, die der Erfolg mit sich bringt, zu einem Teil unseres Lösungsraums machen? Dafür braucht es schnelle Bewertung von Ideen und verschiedene Blickwinkel. Darum ist es wirklich hilfreich, die Startup-Perspektive in das Unternehmen zu bringen – aber auch unsere Perspektive in das Startup.“

10. Energiegemeinschaften

VERBUND sieht in Energiegemeinschaften einen vielversprechenden Weg zu sauberem Strom. Der Accelerator sucht nach Lösungen, die sie noch effizienter machen sollen. Besonders in Bezug auf Demand Response, Eigenverbrauchsmaximierung, dezentrale Systeme, Energiespeicherung, verhaltensbezogene Energieeffizienz, Gesetzgebungsverfahren und strukturelle IT-Probleme sollen die Startups neue Ideen bringen. Partner sind dabei VERBUND und Alperia.

Energieriese Verbund partnert mit Google in Sachen Innovation und Startups

VERBUND X verspricht starke Partner

Bis zum 30. Juli können sich Startups ab jetzt anmelden. Dann findet zwischen 12. und 14. Oktober das „Innovation Camp“ statt, wo die vielversprechendsten Projekte ausgewählt werden. Darauf folgt die „Acceleration Phase“, die bis März 2022 läuft. Hier entwickeln VERBUND und die Partnerunternehmen gemeinsam mit den Jungfirmen die Energie- und Infrastruktur-Projekte. Am Ende folgt der „Demo Day“, bei dem die realisierten Projekte schließlich präsentiert werden. VERBUND verspricht den Startups starke und engagierte Partner.

Bei Use-Case-Partner Andritz freut man sich bereits auf „tolle Gelegenheit“, erklärt Helmut Wöginger, VP Global Business Developement: „Ich freue mich bereits auf die Lerneffekte aus dem ersten Programm. Das „Who is who“ aus der österreichischen Industrie ist mit dabei, wir haben eine tolle Zusammenarbeit mit der OMV und dem VERBUND in unseren Themen. Das ist eine wirklich große Chance, dass zahlreiche große österreichische Player zusammenarbeiten können.“

Mehr Partner, mehr Startups

Weitere Vorteile und Extras für die Bewerber sind ein Proof-of-Concept-Budget, strukturierte Prozesse und schnelle Entscheidungsfindung, Zugang zu wertvollen Ressourcen und Mentoring sowie zu einer großen Kundenbasis. Im vergangenen Jahr gab es laut VERBUND mehr als 300 Anmeldungen. In diesem Jahr sind nicht nur mehr Partner dabei, sondern auch noch mehr Startups. Elena Skvortsova, Vorständin bei der OMV, fasst zusammen, warum sich Startups für den Accelerator bewerben sollen: „Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh zusammen. Mit den Leuten, die wir um den Tisch haben, wollen wir beides haben. Wir wollen schnell und weit gehen, und das können wir nur, wenn wir die richtigen Partnerschaften haben.“

Wer also selbst Teil des VERBUND X Accelerator werden will: Ab sofort ist der „Bewerben“-Button auf der neuen Homepage von VERBUND X freigeschaltet.

VERBUND X: Neuer Accelerator sucht Energie- und Infrastruktur-Startups

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