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VERBUND: Mit voller Energie in die grüne Zukunft

Michael Strugl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VERBUND © VERBUND AG
Michael Strugl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VERBUND © VERBUND AG

Der Energiesektor steckt getrieben von Klimakrise und Digitalisierung mitten in einem Umbruch. „Wir müssen den Ressourcenverbrauch und die Emissionen so rasch wie möglich senken. Dazu kommt der rasante Wandel der Energiewelt: von zentral zu dezentral, von analog zu digital, von Konsumentinnen und Konsumenten zu Prosumern und von fossilen zu erneuerbaren Energien“, sagt Michael Strugl, Stv. Vorstandsvorsitzender VERBUND. 27 Terawattstunden zusätzlich müssen in Österreich aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden, um das Ziel von 100 Prozent Ökostrom bis 2030 erreichen zu können – das entspricht beinahe dem gesamten Energieverbrauch von Dänemark.

Für diesen Wandel sind neue technische Lösungen und Geschäftsmodelle notwendig, an denen teilweise noch geforscht wird. Lösungen, mit denen die Überproduktion von Solarenergie im Sommer für die Wintermonate gespeichert werden kann. Und nicht zuletzt muss Infrastruktur erneuert und geschaffen werden, um regionale Energiegemeinschaften zu ermöglichen oder eine schnell wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen laden zu können.

Wirtschaftsmotor Energiezukunft

„Zur Konjunkturbelebung nach Corona wird VERBUND als größtes Stromunternehmen Österreichs bei entsprechenden Rahmenbedingungen einen entscheidenden Beitrag leisten – durch Investitionen in Erneuerbaren-Ausbau, Innovation und Infrastruktur“, sagt Michael Strugl, Stv. Vorstandsvorsitzender VERBUND. Diese Investitionen in die Energiezukunft dienen also nicht nur dem Klimaschutz, sie sind auch ein starker Wirtschaftsmotor: „Investitionen in der Elektrizitätswirtschaft lösen im Vergleich zu anderen Branchen in Österreich überdurchschnittliche Wertschöpfungseffekte aus.

VERBUND als größtes Stromunternehmen Österreichs und einer der führenden Erzeuger von Wasserkraft in Europa wird in den kommenden Jahren auch andere erneuerbare Energiequellen ausbauen und so im großen Stil zur Erreichung der Ökostromziele beitragen. Windkraft und Photovoltaik sollen 2030 ein Fünftel bis ein Viertel der Gesamterzeugung von VERBUND ausmachen. Im niederösterreichischen Weinviertel entsteht beispielsweise gemeinsam mit dem Industriepartner OMV die bis dato größte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage Österreichs.

Ökostrom-Überschüsse speichern

Da Wind- und Sonnenkraft wetterabhängig starken Schwankungen unterliegen, arbeitet VERBUND auch intensiv an neuen Speicherlösungen. „Als Schlüssel für die Energiezukunft ermöglichen Stromspeicher die Integration erneuerbarer Energien. Sie können kurzfristig Überschüsse speichern und das Netz stabilisieren. VERBUND setzt auf die Kombination verschiedener Speichertechnologien: von Wasserkraft-Pumpspeichern und grünem Wasserstoff bis zu Lithium-Ionen-Akkus“, erklärt Karl Anton Zach, Programmleiter New Storage, VERBUND. Auch das Laden von E-Autos an Hochleistungs-Ladestationen erfordert intelligente Speicherlösungen, um kurzfristig auf Lastspitzen reagieren zu können. Daran arbeitet VERBUND im EU-geförderten Projekt SYNERG-E gemeinsam mit internationalen Partnern.

Grüner Wasserstoff als Schlüsseltechnologie

Eines der wichtigsten Zukunftsfelder ist auch Wasserstoff, der als einer der Schlüssel für die Dekarbonisierung von Industrie und Schwerverkehr gilt. Die Herausforderung liegt allerdings darin, Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. „VERBUND arbeitet zusammen mit Industrie- und Mobilitätspartnern am Hochlauf von grünem Wasserstoff in Österreich. Wasserstoff aus erneuerbaren Energien bietet enormes Potenzial als Prozessgas zur Reduktion von CO2-Emissionen in der Industrie, als Energieträger in der Mobilität sowie als Speichermedium für Wind- und Sonnenstrom“, so Rudolf Zauner, Programmleiter Green Hydrogen, VERBUND. VERBUND ist Koordinator des EU-geförderten Projektes H2FUTURE, bei dem am voestalpine-Standort in Linz eine der weltweit größten PEM-Elektrolyseanlagen zur Erzeugung grünen Wasserstoffs umgesetzt wurde.

Zusammenarbeit mit innovativen Startups

Wenn es um Innovationen geht, setzt das Energieunternehmen auf enge Zusammenarbeit mit Forschern und innovativen Unternehmen. Um auch die jüngste Generation an Innovatoren einzubinden, betreibt VERBUND außerdem Programme für Startups. Herzstück dieser Initiative ist der VERBUND X Accelerator, ein internationales Start-up-Programm für innovative Lösungen in den Bereichen Energie und kritische Infrastruktur. „Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung, innovativen Unternehmen sowie Startups erarbeiten wir Lösungen mit Mehrwert. Dabei setzen wir auf Agilität und Flexibilität. Im Fokus stehen Umsetzungen, die rasch kommerzialisierbar und skalierbar sind und in innovative Produkte und Services münden“, erklärt Franz Zöchbauer, Leiter Corporate Innovation & New Business bei VERBUND das Programm. „VERBUND war seit jeher ein Vorreiter für neue Entwicklungen am Energiemarkt. Innovation ist auch einer der wichtigsten Treiber der Energiezukunft“.

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