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VC CultTech Hackathon: Diese 5 österreichischen Startups pitchen ihre Ideen für die Kunstwelt

Auf der Viennacontemporary 2016. © viennacontemporary / A. Murashkin
Auf der Viennacontemporary 2016. © viennacontemporary / A. Murashkin

Beim VC CultTech Hackathon, der vom 19. bis 21. September in der Wiener Marx halle stattfindet, geht es um das Zusammenspiel von Kunst und Technologie. Organisiert von der viennacontemporary, eine Messe für zeitgenössische Kunst, und Pioneers Discover in Kooperation mit der Wiener Staatsoper, dem Kunsthistorischen Museum, den Wiener Festwochen und der Stadt Wien, sollen junge Gründer Konzepte entwickeln, wie Kunst- und Kulturinstitutionen IT sinnvoll einsetzen können.

Im Rahmen des zweitägigen Hackathons wird es auch einen Pitch geben, an dem fünf Startups teilnehmen. Dem Sieger winken Gratis-Tickets für das Pioneers Festival 2018, sind automatisch unter den Top 500 Startups der dortigen Challenge und erhalten außerdem Beratungsleistungen von Pioneers. Außerdem spannend für sie: Die Veranstaltung wird von Aksenov Family Foundation unterstützt. Der russische Geschäftsmann Dmitry Yu. Aksenov, der beim Pitch anwesend sein wird, ist Vorstandsvorsitzender der viennacontemporary und an Investments im Kulturbereich interessiert.

Dmitry Yu. Aksenov, Vorstandsvorsitzender, viennacontemporary. © viennacontemporary
Der Russe Dmitry Yu. Aksenov ist Vorstandsvorsitzender der viennacontemporary. © viennacontemporary

Die 5 Jungfirmen im Pitch

1. Artivive:

Das Wiener Startup bietet Fotografen, Malern oder Graffiti-Künstlern eine Smartphone-App (iPhone, Android) an, mit der sie ihre Kunstwerke um Augmented-Reality-Inhalte anreichern können. Hält ein Betrachter seine Smartphone-Kamera z.B. auf ein Bild, kann dieses am Display mit Animationen überlagert werden. Bis Ende des Jahres soll die App für Künstler kostenlos sein, außerdem soll die Software Museen, Gallerien oder Ausstellungen angeboten werden, damit diese ihren Besuchern AR-Content passend zu den ausgestellten Werken zeigen können.

2. Wocoo:

Diese Wiener Jungfirma will eine Video-Streaming-Plattform aufbauen, die für den Endnutzer kostenfrei ist und sich über Werbung bzw. Branded Content finanziert. Die User sollen im Gegenzug für den Gratis-Content persönliche Daten freigeben, damit Unternehmen ihnen personalisierte Werbung zeigen können. Den Großteil der Einnahmen will Wocoo an die Videokünstler ausschütten. Von YouTube will man sich durch Gamification-Funktionen unterscheiden.

3. ARCC.art:

Dieses Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, junge zeitgenössische Künstler zu färdern, die noch nicht bekannt sind. Das passiert zum einen auf einer Webseite mit angeschlossenem Online-Shop (Unikate, Prints ab 69 Euro), zum anderen mit Hilfe von Popup-Ausstellungen. Hinter dem Projekt stecken die PR-Beraterin Ulla Bartl und Rudolf Leeb, langjähriger Managing Director der BAWAG P.S.K. Foundation.

4. ThisPlay:

Dieses Projekt hat sich auf interaktive Screens spezialisiert. Diese sollen es etwa ermöglichen, dass Nutzer virtuell Kleidung anprobieren können und auf dem Display sehen, wie die Mode an ihnen aussehen würde. Das Team hat bereits verschiedene Projekte für Kunden wie das Zoom Kindermuseum oder die voestalpine umgesetzt.

5. Riddle & Code:

Das Wiener Startup rund um Gründer Thomas Fürstner hat sich zum Ziel gesetzt, Blockchain-Technologien und das Internet of Things (IoT) zusammenzubringen. Eigene Hard- und Software sollen dafür sorgen, dass Daten sicher und verschlüsselt übertragen werden können (Anm.: Riddle & Code wird in einer eigenen Blockchain-Ession für ausgewählte Investoren und Gäste pitchen).

Am Hackathon selbst nehmen außerdem noch weitere Startups teil: Keyper (E-Tickets, NÖ), Oveit (Event-Management-Software, Rumänien), cloudguide.me (Touristenführer), Procedural Design (Virtual Worlds, Wien), ArtSoccial (Marktplatz für Kunst, GB), Garwan (Mobile Software, Slowakei), Festivality (digitaler Event-Führer, Estland) und Qiue (Schnitzeljagd per Smartphone, Wien).

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