Personalie

uugot.it: Ehemaliger Gartner-CIO Scott Fertig steigt bei Wiener Sprachlern-Start-up ein

Scott Fertig (Mitte) mit seinen Mitgründern Philipp Etzlinger und Francesca Sannazzaro. © uugot.it
Scott Fertig (Mitte) mit seinen Mitgründern Philipp Etzlinger und Francesca Sannazzaro. © uugot.it

Noch ist uugot.it nicht gelauncht, und trotzdem hat man bereits einen prominenten Mitstreiter gefunden: Das Sprachlern-Start-up, das sich auf Übersetzungen von TV-Livestreams spezialisiert hat, hat mit dem ehemaligen Senior Vice President und CIO des renommierten Marktforschers Gartner einen neuen Mitgründer an Bord. Der 57-Jährige ist mit einem „merklichen Anteil“ an dem Start-up, das Philipp Etzlinger ins Leben gerufen hat, an Bord gekommen und fungiert künftig als CTO der Jungfirma.

Fertig hat einen beeindruckenden Lebenslauf: Er war Lektor und Leiter der IT-Abteilung an der Universität Yale, gründete dann das auf Live-Streaming spezialisierte Start-up Mirror World Technologies, wechselte dann als CTO zu TechRepublic. 2002 wurde er schließlich zum CIO und Senior Vice President bei Gartner bestellt, wo er den gesamten IT-Bereich mit etwa 330 Mitarbeitern und einem Budget von 30 Mio. US-Dollar leitete. Fertig, der seit etwa zehn Jahren Jahren mit Familie in Österreich lebt, war dann auch für die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA im Technik-Bereich tätig. Außerdem ist er IT-Spezialist für Start-up-Accelerators wie Techstars.

Integration von Migranten

Bei uugot.it, das bis dato Förderungen der Wirtschaftsagentur Wien erhalten hat und sich demnächst auf Investorensuche machen will, will Fertig zur Integration von Migranten beitragen helfen. Die App des Start-ups ist folgendermaßen aufgebaut: Ein TV-Livestream wird automatisiert mit Untertiteln (derzeit nur Deutsch <-> Englisch) versehen, damit der Betrachter die lokale Sprache verstehen und sich so einfacher in die lokale Kultur einleben kann. Die einzelnen Wörter, die über dem TV-Bild eingeblendet sind, sind außerdem interaktiv und können für weiterführende Informationen (z.B. Bedeutung) angeklickt werden. Nutzer sollen so in Zukunft eine fremde Sprache lernen können, während sie fernsehen.

uugot.it hat sich bis dato die Rechte des ORF gesichert, um das TV-Signal in seiner App zeigen zu dürfen. Mitgründerin Sannazzaro aus Italien ist ausgebildete Linguistin und hat bis dato etwa für Netflix Übersetzungen für Untertitel gemacht. So sieht die App in Aktion aus:

© uugot.it
© uugot.it

Springe zu:

Be smart and nice ;)

Ganzen Artikel lesen