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Uniqa Ventures will 25 Millionen Euro in Startups stecken

© Pixabay
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Die Uniqa-Versicherung baut ihre Risikokapital-Initiative in Österreich aus. Dazu hat das Unternehmen eine eigene Gesellschaft gegründet, die über ein Investitionskapital von 25 Millionen Euro verfügt. Bisher war das Programm Uniqa Ventures direkt in die Insurance Group eingegliedert – seit 2016 wurden insgesamt 4 bis 5 Millionen Euro in Startups gesteckt.

Der zweitgrößte Versicherungskonzern Österreichs ist im Startup-Bereich sehr engagiert, veranstaltet regelmäßig Wettbewerbe (zuletzt  „Mission 120“ mit dem Impact Hub) und arbeitet auch im Wiener Hub weXelerate mit Startups zusammen. „Wir sind im Bereich Corporate Venturing Vorreiter in Österreich und setzen den seit 2016 eingeschlagenen Weg mit der Bündelung der Aktivitäten in einer eigenen Gesellschaft nun konsequent fort“, sagt Uniqa-Ventures-Chef Andreas Nemeth.

Derzeit 5 Portfolio-Startups, ein Exit

Das Portfolio von Uniqa Ventures umfasst derzeit fünf Startups. Dazu zählen die drei FinTechs Finabro (A), Fincompare (D) und Twisto (CZ), das InsurTech Bsurance (A) und das Nachbarschafts-Netzwerk Fragnebenan (A). Das Portfolio-Startup Inzmo, ein estnisches InsurTech, hat bereits einen Exit geschafft.

Uniqa Ventures sucht nach Startups aus den Bereichen FinTech, Health Tech, Smart Home und Mobility – Pläne in eine bestimmte Anzahl an Jungunternehmen zu investieren gebe es aber nicht, erklärt ein Sprecher auf Nachfrage. Im Fokus stehen sowohl frühphasige Startups, als auch Jungunternehmen in der Wachstumsphase, die Kapital für die weitere Skalierung brauchen. „Wir suchen Startups, die auch ohne unsere Unterstützung bestehen könnten“, erklärt ein Uniqua-Sprecher. Die Risikokapital-Gesellschaft peilt auch Co-Investments mit anderen internationalen Playern an.

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