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Umweltfreundliche Wärmepumpen: Ecop sammelt 750.000 Euro bei Crowd-Investoren ein

Das Team von Ecop Technologies © Ecop
Das Team von Ecop Technologies © Ecop

Das oberösterreichische Hightech-Unternehmen Ecop Technologies hat mit Industrie-Wärmepumpen per Crowdinvesting 750.000 Euro eingesammelt. Die Kampagne auf der Plattform Green Rocket ist damit das erfolgreichste Green-Tech-Crowdfunding des Jahres in Österreich. Ursprünglich lag das Fundingziel bei 500.000 Euro, die bereits drei Wochen nach Start erreicht wurden. Kurz vor Ablauf der Kampagne Mitte August konnte auch das erhöhte Ziel von 750.000 Euro erreicht werden.

„Das entgegengebrachte Vertrauen der Crowd ist eine Bestätigung für uns, dass wir in den letzten Jahren viel richtig gemacht haben. Wir sind sehr stolz und freuen uns über diesen breiten Zuspruch“, sagt Gründer und CEO Bernhard Adler. Das Geld will er in den Ausbau von Vertrieb und Marketing, sowie in die Produktentwicklung stecken. Die Crowdinvestoren haben sich über ein mit 6 Prozent verzinstes Nachrangdarlehen beteiligt. Die Mindestlaufzeit ist bis 31.12.2023 angesetzt.

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Flexibler und umweltfreundlicher

Ecop hat eine Wärmepumpen-Technologie zur Marktreife gebracht, die Industrie-Abwärme besser nutzen kann als bisherige Technologien. Die „Rotation Heat Pump“ kann mit höheren Temperaturen umgehen und ist wesentlich umweltfreundlicher, da kein giftiges Kältemittel zum Einsatz kommt. Anfang des Jahres hat die erste Wärmepumpe die Serienproduktion verlassen. Derzeit liegt die Kapazität der Produktion bei etwa 30 Pumpen pro Jahr.

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„Unsere Wärmepumpe leistet in den verschiedensten Industriezweigen wertvolle Dienste, beispielsweise bei der Trocknung von Holz, Ziegeln oder Lebensmitteln, Pasteurisierung von Fruchtsäften, Destillation sowie Fernwärmeanwendungen. Die Technologie kann durch kleine Adaptierungen in vielen Bereichen angewandt werden, wie beispielsweise Kühlung. Die ständige Weiterentwicklung der Wärmepumpe ist unsere Motivation und daran werden wir auch in den nächsten Jahren intensiv arbeiten“, so Adler.

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