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Corona-Hilfen

Umsatzersatz wird im Lockdown light bis Ende Dezember verlängert

Finanzminister Gernot Blümel. © BMF/Dragan Tatic
Finanzminister Gernot Blümel. © BMF/Dragan Tatic

Mit dem Lockdown II sind auch neue Corona-Hilfen für Unternehmen gekommen. Die wichtigste davon: der Umsatzersatz. Je nach Branche sind es zwischen 20 und 80 Prozent vom Umsatz im November 2019 gewesen, die sich Unternehmen vom Staat zurückholen konnten. Mit dem Wechsel in den Lockdown light ab Montag, dem 7. Dezember, kann der Handel wieder unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen – wichtig für das Weihnachtsgeschäft. Aber das heißt auch: Nicht alle können wieder aufsperren, so bleiben etwa die Gastronomie, Kultureinrichtungen, Kinos, Hotels, Bars, Nachtlokale, Fitnesstudios, Hallenbäder, Punschstände und Weihnachtsmärkte weiterhin geschlossen.

Das Finanzministerium verlängert deswegen den Umsatzersatzes bis Ende des Jahres, um jenen Betrieben, die auf staatliche Anordnung weiterhin geschlossen bleiben, die Umsätze zu ersetzen. Allerdings: Für den Zeitraum der verlängerten Schließung im Dezember 2020 werden den betroffenen österreichischen Unternehmen nur 50 Prozent ihres Umsatzes ersetzt. Das kann für manche gut, für manche schlecht sein – je nachdem, wie viel sieh bisher bekommen haben und wie der Umsatz im vergangenen Dezember lag.

Die Beantragung erfolgt über FinanzOnline. Beantragt werden kann der Dezember-Umsatzersatz ab 16. Dezember. Berechnet wird das Geld, das Firmen bekommen, automatisch auf Basis der Steuerdaten, die für den Dezember 2019 vorliegen.

Der Umsatzersatz wurde im November ordentlich in Anspruch genommen. Laut Finanzministerium wurden im Rahmen der Maßnahme, die seit dem 23. November beantragt werden kann, bereits 828 Millionen Euro ausgezahlt. In Summe sind 71.886 Anträge in einem Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro eingegangen. Finanzminister Blümel rechnet im Dezember beim Umsatzersatz mit Kosten in der Höhe von einer Milliarde Euro. „Ab 2021 tritt der Fixkostenzuschuss an diese Stelle“, Blümel. Denn auch wenn ab dem 7. Jänner mit weiteren Lockerungen zu rechnen ist – die Frage, wie Firmen die Krise überleben können, wird dann nicht verschwunden sein.

So holst du dir den Umsatzersatz im harten Lockdown für deine Firma

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