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Ubitricity: Siemens beteiligt sich an Startup, das Laternen zu Ladestationen für E-Autos macht

Wer eine eigene Garage hat, der kann sein Auto einfach über Nacht an die Steckdose hängen. Doch was machen die vielen Millionen Menschen, die in der Stadt auf der Straße parken? Das Berliner Startup Ubitricity der beiden Gründer Knut Hechtfischer und Frank Pawlitschek hat sich diesem Problem angenommen und ein System entwickelt, mit dem Straßenlaternen zu Ladestationen umfunktioniert werden können. Mit einem eigenen Kabel und einem daran angeschlossenen mobilen Stromzähler sollen Nutzer so das öffentliche Stromnetz anzapfen können.

Dieses Konzept hat nun den Konzern Siemens davon überzeugt, bei Ubitricity einzusteigen. Gemeinsam soll jetzt das Netz an verfügbaren Ladepunkten ausgebaut werden. In London ist das Startup, das 2008 ins Leben gerufen wurde, bereits schon weiter, in Berlin gibt es eine Handvoll Laternen, die zum Laden von E-Autos taugen. Wie viel Geld Siemens bei Ubitricity investiert hat und wie viele Prozent man dafür bekommen hat, wurde nicht veröffentlicht.

Stromzähler, der verrechnen kann

Das Herzstück des Startups ist der mobile Stromzähler, der am Ladekabel hängt. Er kann die Ladevorgänge im öffentlichen Raum automatisch freischalten, den Verbrauch fahrzeuggenau erfassen und diese Daten zur Abrechnung an eine Online-Plattform zur Verrechnung weiterschicken. Der Endkunde hat einen Stromvertrag, der für das Kabel abgeschlossen wird.

Ubitricity und Siemens wollen sich aber nicht auf Laternen beschränken. Die Technologie soll auch „großvolumige Installationen in Immobilien“ ermöglichen. Zielkunden hierfür könnten etwa Firmen mit großen Fuhrpark sein.

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