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TUN-Fonds vergibt hochdotierten Preis für Impact-Startups

Die BiLLiTii-Gründer mit Franz Fischler, T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth und Roboter Pepper. © T-Mobile Austria
Die BiLLiTii-Gründer mit Franz Fischler, T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth und Roboter Pepper. © T-Mobile Austria

Der Mobilfunker T-Mobile fördert seit sieben Jahren Projekte, die die Digitalisierung für Nachhaltigkeit und Umweltschutz nutzen. Der Preis des „TUN-Fonds“ ist mit insgesamt 50.000 Euro einer der am höchsten dotierten Startup-Preise Österreichs – das Geld wird gestaffelt auf die ersten drei Plätze aufgeteilt. T-Mobile sucht Jungunternehmen, die Lösungen für gesellschaftsrelevante Probleme in den Bereichen Klimaschutz, Inklusion oder Bildung entwickeln. „Nachhaltigkeit ist keine Frage einzelner Maßnahmen, sondern eine langfristige Verpflichtung. Wir unterstützen mit den TUN-Preisen Innovationen, die durch digitale Lösungen zur Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise wesentlich beitragen“, sagt T-Mobile-CEO Andreas Bierwirth.

Franz Fischler als Jury-Vorsitzender

Eine Bewerbung für den Preis des TUN-Fonds ist noch bis 2. Juli möglich. Einreichen können sowohl Startups als auch Forschungseinrichtungen, NGOs und große Unternehmen. Traditionell entscheidet eine Jury unter Leitung des ehemaligen EU-Kommissars Franz Fischler über die Sieger – die Hauptkriterien sind dabei Relevanz und Realisierbarkeit. „Gerade Informationstechnologien haben die Kapazität, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten“, meint Jury-Vorsitzender Fischler. Der TUN-Fonds wurde 2011 gegründet und ist mit einer halben Million Euro dotiert. Die jährlichen Preise werden von T-Mobile finanziert.

Vorjahressieger: Apps für Menschen mit Beeinträchtigung

Vergangenes Jahr bewarben sich insgesamt 61 Projekte für den TUN-Preis. Der erste Platz ging mit 20.000 Euro an die App BiLLiTii, über die sich Menschen mit Behinderung über Alltagsprobleme austauschen können. Gründer Horst Eckstein war mit dem Projekt im Frühjahr auch Teil der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ und hat dort ein Investment bekommen. Der zweite Platz war mit 15.000 Euro dotiert und ging an BrailleMobile. Das Projekt will einen Ring entwickeln, mit dem blinde Menschen unterwegs Braille-Schrift lesen können. Mit 12.000 Euro ging der dritte Platz des TUN-Preises 2017 an „Mobil Gutes TUN für Obdachlose“, eine Initiative, die für das Kältetelefon eine App entwickeln will. Neben den Hauptpreisen wurden weitere 3.000 Euro an das Schulprojekt EMEL vergeben.

 

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