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Tripmakery holt primeCrowd als neue Investoren an Bord

Robert Sasse und Ajmal Said, Gründer von Tripmakery. © Tripmakery
Robert Sasse und Ajmal Said, Gründer von Tripmakery. © Tripmakery

Das Wiener Startup Tripmakery ist in einer guten und schlechten Situation zugleich. Zum einen liegt der Reisemarkt derzeit aufgrund der Reisebeschränkungen und Grenzschließungen auf der ganzen Welt am Boden, zum anderen hat die Jungfirma neue Investoren an Bord geholt. Und so haben sich jetzt Investoren aus dem PrimeCrowd-Netzwerk engagiert und in die Online-Buchungsplattform für Gruppenreisen investiert.

Die Investoren wollen dabei ungenannt bleiben, im Firmenbuch ist derzeit nur ersichtlich, wer die bestehenden Investoren sind – neben Speedinvest ist auch Heinz Raufer, Mitgründer von hotel.de, mit an Bord. Auch die Höhe des Investments soll ein Geheimnis bleiben. Tripmakery (zuvor Tripbakery) hat sich ein Alleinstellungsmerkmal am Markt erkämpft, indem es optimierte Buchungsfunktionen für Reisegruppen (z.B. Unternehmen, Vereine, Schulklassen) bietet.

„Reisebranche vergisst schnell“

Derzeit ist damit wohl kaum Geschäft zu machen, doch das soll sich ändern. „Auch wenn der Tourismusmarkt derzeit stark von der Krise betroffen ist, bleibt es unsere Vision, schnellstmöglich das technologische Rückgrat für Gruppenbuchungen zu werden, das von verschiedenen Interessengruppen – B2C & B2B – genutzt wird“, so Tripmakery-Chef Robert Sasse in einer Aussendung. „Man sollte im Angesicht der aktuellen Lage auch nicht vergessen, dass die Reisebranche generell schnell vergisst und sie sich nach Krisen sehr rasch wieder erholt.“

Im Jahr 2018 ist Tripmakery, das zuvor Tripbakery hieß und einen Markenwechsel hinlegte, ist es nicht das erste Investment. Wie berichtet erhielt das Startup damals fast eine Million Euro für den Aufbaue der Plattform (Trending Topics berichtete).

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