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Trending Topics Guide: Brauchst du ein Foldable Phone?

Huawei Mate X. © Huawei
Huawei Mate X. © Huawei

Seit Jahren wartet die Smartphone-Branche auf die nächste große Revolution. Am Mobile World Congress, dem Davos der Mobile-Gadget-Fans, wurden die Smartphones dünner, dicker, kleiner, größer, hochauflösender und schneller. Geeks und Medien rund um die Welt fanden das langweilig.

Diese Zeiten sind nun vorbei: Smartphones können endlich gefaltet werden. Das futuristische Revival der Klapp-Handys ist da. Klar, der neue Trend ist nicht für jeden. Trending Topics hat einen Fragenkatalog zusammengestellt, der dir bei der Entscheidung hilft.

Du willst dich wie in einem Science-Fiction-Film fühlen?

Top. Faltbare Displays werden uns seit vielen Jahren in Filmen und Serien gezeigt, um uns Bilder einer visionären Zukunft zu präsentieren. “Westworld”, “Minority Report”, “Looper”, endlich kannst du sein wie deine SF-Stars.

Dein Smartphone-Display bricht ständig, wenn es dir aus der Hand rutscht?

Ein Problem weniger: Glas lässt sich nicht biegen, Foldable Phones werden wohl ausschließlich aus Kunststoff bestehen und damit weniger anfällig für Display-Brüche sein.

Geld spielt in deinem Leben keine Rolle?

Super. Dann sind die Foldables genau das Richtige für dich. Samsung verkauft das Galaxy Fold ab Mai um rund 2.000 Euro, Huawei wird das Mate X rund 2.300 Euro verlangen. Nicht auszudenken, welche Preisschiene Apple fährt, wenn es ebenfalls ein Foldable auf den Markt bringt.

Du suchst den richtigen Zeitpunkt, um der Apple-Welt zu entkommen?

Super Timing. Während Samsung und Huawei bereits dieses Jahr ihre Foldables auf den Markt bringen werden, gibt es außer einem Patent wenig Anzeichen, dass Apple bald ein faltbares iPhone auf den Markt bringt. Wieso auch, immerhin würde Apple damit seinen kleinen iPads obsolet machen, die auch noch ganz gern gekauft werden. Und so kann man 2019 ein Foldable eben nur mit Android kaufen, nicht aber mit iOS.

Du hast eine große Hosentasche?

Ausgezeichnet, endlich zahlt sich das aus! Samsung hat wohlweislich darauf verzichtet, die genauen Maße und das Gewicht des Foldables Phones bekannt zu geben. Es lässt sich aber erahnen: Die Klapp-Geräte könnten in einer Hosentasche ganz schön auffallen. Aufgefaltet ist das Samsung Galaxy Fold wahrscheinlich nur 7,9 Millimeter dick, das entspricht der neuesten Galaxy-S-Generation. Zusammengefaltet wäre das Fold dann rund 16 Millimeter stark. Damit wäre es ein wenig dünner als die meisten Nokia-Tastenhandys. Die waren allerdings ziemlich leicht, da kann das Fold vermutlich nicht mithalten. Das neueste Samsung-Ein-Display-Phone bringt es schon auf 150 Gramm.

Huawei hat sich immerhin getraut, die Maße anzugeben. Aufgefaltet ist das Mate X nur 5,4 Millimeter flach. Zusammengeklappt ergibt das rund 11 Millimeter – Apple war auch stolz, als das iPhone nur unwesentlich dicker war. Das war vor elf Jahren. Das Mate X wiegt dafür mehr als das Doppelte, nämlich fast 300 Gramm.

Du willst jederzeit sechs Kameras dabei haben, aber nur ein Gerät tragen?

Sehr gut! Wer ein so vielseitiges Smartphone, im wahrsten Sinne des Wortes, hat, darf sich über einige Annehmlichkeiten freuen. Mehr Platz für Kameralinsen, zum Beispiel. Samsung hat gleich sechs davon integriert. Jede davon mit unterschiedlicher Megapixel-Anzahl und Blende.

Du wolltest immer schon ein quadratisches Tablet?

Perfekt. Dann schnapp dir Huaweis “Mate X”, das im entfalteten Zustand einen nahezu quadratischen Screen bietet (161,3 x 146,2 mm). Mit etwas Glück werden die vielen App-Programmierer ihre Software schon bald an das neue Bildschirmformat anpassen. Vor allem für Instagram scheint das Display sehr geeignet.

Du bist Multi-Tasker?

Bestens. Denn die neuen großen Displays bieten Platz für viele Apps nebeneinander. Samsungs “Galaxy Fold” kann drei Apps gleichzeitig laufen lassen, Huaweis “Mate X” kommt mit einem Split-Screen-Modus. So kannst du deinen Wissensdurst einfach stillen (und hast hoffentlich einen passenden Datentarif, der die Informationsflut bewältigt).

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