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2 Minuten 2 Millionen

Tiroler Startup YoRoller bietet tragbare Trainingsstationen

Die Gründer von YoRoller mit dem gleichnamigen Gerät © PULS 4 / Gerry Frank
Die Gründer von YoRoller mit dem gleichnamigen Gerät © PULS 4 / Gerry Frank

Das Tiroler Startup YoRoller bietet Kunden ein gleichnamiges tragbares Fitness-Trainingsgerät in Form eines Schwungrads, das trotz seines geringen Gewichts von zwei Kilogramm durch Fliehkraft die Leistung einer professionellen Studio-Maschine erreichen soll. Erfinder Daniel Andrei und sein Sohn Alex wollen so effektives Training für unterwegs ermöglichen. Sie brauchen für den Markteintritt jedoch ein Investment und präsentieren den YoRoller deshalb der Jury von 2 Minuten 2 Millionen.

„Trainingseffekt von 100 Kilogramm“

„Mit dem YoRoller kann Training jederzeit sowohl Indoor als auch Outdoor erfolgen. Das Gerät ist klein, leicht und erschwinglich. Uns hat es bei der Entwicklung erstaunt, wie viel Energie wir in einer winzigen Scheibe speichern können. Das Gerät kann Trainingseffekte von bis zu 100 Kilogramm erreichen“, sagt Daniel Andrei über seine Erfindung. Der Startup-Gründer ist auch ein passionierter Physiker und hat sich durch die Naturwissenschaft inspirieren lassen.

Beim YoRoller handelt es sich um ein Gerät, das eine kleine Scheibe in seinem Zentrum hat. Nutzer können es an bestimmten Oberflächen wie beispielsweise Eisenstangen befestigen. An dem Rad ist ein Seil befestigt, an dem Anwender beim Training ziehen müssen. Die Rotation speichert laut den Erfindern Energie. Dabei entstehe anhand von Fliehkraft ein starker Widerstand, wodurch effektives Training ohne große Geräte aus dem Fitnessstudio möglich sei.

400.000 Euro für Markteintritt

Vor allem in der Hotellerie und für Reisende sei der YoRoller eine nützliche Anwendung. Vater und Sohn haben den ersten Prototyp des Geräts schon im Jahr 2012 fertiggestellt und das Produkt im Jahr 2017 patentieren lassen. Ein Interessent ist Daniel Andrei zufolge die NASA, denn sein Gerät sei sogar im Weltall verwendbar. 2018 hatte das Startup einen Investor gefunden, jedoch kam es hier nach einem Urheberrechtsstreit zum Bruch. Die Patentrechte liegen aber laut den Gründern alleine bei ihnen.

Ein Exemplar des YoRollers soll im Handel ab 1.200 Euro kosten. Für den endgültigen Markteinstieg hoffen die Startup-Gründer dieses Mal auf mehr Glück mit Anlegern und bieten der Jury für eine Anlage von 400.000 Euro zehn Prozent der Firmenanteile. Ob sie ihre Erfindung in Schwung bringen können, ist am Dienstag zu sehen.

Die Gründer von YoRoller treten am 30. März ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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