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Tickety: eTicket-App soll volle Wartezimmer beim Arzt verhindern

Die Tickety-Gründer. © PULS 4/Gerry Frank
Die Tickety-Gründer. © PULS 4/Gerry Frank

Eigentlich, möchte man meinen, is Tickety ein Kind der COVID-19-Krise. Doch tatsächlich gibt es das Unternehmen, das sich auf die Digitalisierung des Wartezimmers bzw. des Warteprozesses beim Arzt spezialisiert hat, bereits seit 2017. Doch durch die Gesundheitskrise wittert man bei Tickety eine neue Chance für die Software. Diese soll es ermöglichen, dass man nicht im vollen Wartezimmer mit anderen Menschen sitzen muss, sondern erst dann bei Arzt auftauchen kann, wenn man wirklich an der Reihe ist.

Raus aus dem Wartezimmer

Und das funktioniert so: Der Arzt bietet das Software-System seinen Patienten an. Diese können sich vor Ort quasi eine digitale Nummer ziehen und bekommen dann per Push Notification die Benachrichtigung, dass sie demnächst dran sind. Das erlaubt es unter anderem, das man die Zeit, die man sonst im Wartezimmer verbracht hätte, in der Gegend für andere Zwecke nutzen kann – etwa um Erledigungen zu machen. Die Software soll auch die Wartezeit berechnen können. Für die Patienten ist die Software selbstverständlich kostenlos, Ärzte sollen dafür zehn Euro pro Monat bezahlen.

iPhone-App fehlt noch

Gegründet wurde Tickety von Michael Preiss und Benedikt Baratsits-Gruber, sie halten gemeinsam fast 80 Prozent am Unternehmen. Einige Kernmitarbeiter sind ebenfalls an der Firma beteiligt. Nachteil aus Sicht der Patienten: Die App, mit der man das System beim Arzt bedienen kann, gibt es derzeit nur für Android-Smartphones – die iPhone-App soll bald kommen. Doch Nutzer können sich auch auf einer mobilen Webseite registrieren. Die URL dazu ist vielsagend – sie lautet steckdichnichtan.com.

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