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1000 things zu feiern

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Großes Geburtstagsfest (c) 1000 things to do in Vienna
Großes Geburtstagsfest (c) 1000 things to do in Vienna

Trends auf Facebook kommen und gehen, aber wenige schaffen es, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Jan Pöltner ist genau dieses Kunststück mit 1000 things to do in Vienna gelungen. Diesen Samstag feiert das Team um den gebürtigen Oberösterreicher zusammen mit 1.000 Luftballons, der Tagespresse und Silent Disco Austria das dreijährige Bestehen des Projekts mit einem (be)rauschenden Fest im Wiener Loft.

Es werde Like

Jan Pöltner
Jan Pöltner, Gründer von 1000 things, ist bereit ganz Österreich aufzurollen. © Philipp Lipiarski

Alles begann im Oktober 2013.: „Man kann uns mit wenigen Start-ups vergleichen. Ich habe die Facebook-Seite 1000 things to do in Vienna hingeknallt und hatte in wenigen Stunden 25.000 Likes.“ Pöltner hat sich allerdings nicht bloß in einem kurzen moment of fame gesonnt hat und die Fanpage danach wieder einschlafen lassen – wie es mit ähnlichen Seiten anderer Städte passiert ist – sondern machte sich mit Stunden von (anfangs natürlich unbezahlter) Arbeit daran, sie am Leben zu halten und auszubauen. Dadurch entstand ein Unternehmen, das heute über 130,000 Menschen auf Facebook erreicht, erfolgreich eine Webseite und einen Blog betreibt und Partys schmeißt für welche Nachtschwärmer vor den Lokalen Schlange stehen

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Das Team von 1000 things, komplett mit Hund.

Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat dabei Pöltners Strategie, die User mit einzubinden – die Seite beeindruckte von Anfang an mit atemberaubenden Fotos und Geheimtipps, von denen bis heute viele direkt aus Einsendungen kommen.  Eine wichtige Rolle spielte auch Pöltners besondere Beziehung zu seiner Wahlheimat. „Das Besondere an Wien ist die Mischung von Großstadt und Dorf. Es ist überschaubar, aber dann wieder wahnsinnig vielfältig, was Gastronomie, Kultur und Nachtleben angeht.“ Eine Prise Wiener Schmäh und lebensnahe Ratschläge für die großteils junge Zielgruppe sind weitere Erfolgsgaranten (ein beliebter Eintrag heißt „Hilfe! Meine Eltern sind da, was tun?“). Dank seiner großen Reichweite kann sich 1000 things mittlerweile durch den Verkauf von Internetpräsenz und Content auf der Webseite und auf Social Media finanzieren.

Von Wien nach Österreich

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1000 things bietet auch Sticker mit dem eigenen Branding.

1000 things ist inzwischen zur Marke geworden, mit eigenem Branding, einem achtköpfigen Team und großen Plänen. „Im September haben wir mit 1000 things to do in Austria nach ganz Österreich expandiert,“ erzählt Pöltner. Auch die Webseite bietet seitdem die Wahl zwischen grünem Alpenidyll und pulsierender Großstadt. Auf den Social Media Kanälen – neben Facebook inzwischen natürlich auch Instagram und Snapchat – bietet 1000 things großartige Fotos, Freizeit-Tipps, interessante Fun Facts und Gewinnspiele. Auf der Webseite gibt es zusätzlich noch Gutscheine für verschiedene Restaurants, Bars und Einrichtungen in Wien (und bald vielleicht ganz Österreich).

Jeder kann eine Facebook-Seite erstellen, aber daraus ein erfolgreiches Unternehmen zu machen, ist eine gewaltige Aufgabe. Pöltner und sein Team haben es geschafft und zeigen seit drei Jahren hunderttausenden Menschen die schönen Seiten Wiens und Österreichs. In der Tat also 1000 Gründe, um heute so richtig abzufeiern.

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