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Thomas Grosse wird neuer Chief Banking Officer von N26

Thomas Grosse ist Chief Banking Officer bei N26. © N26
Thomas Grosse ist Chief Banking Officer bei N26. © N26

Er war zuvor bei Google, Wüstenrot und der Deutschen Bank tätig: Der Deutsche Thomas Grosse ist der neue Chief Banking Officer der Neobank N26 aus Berlin. Er wird sich künftig um den „Aufbau weiterer lizenzierter N26-Banken in neuen Märkten sowie Kooperationen mit anderen Banken innerhalb der N26-Gruppe“ kümmern und direkt an den CFO des Startups, Maximilian Tayenthal, berichten.

Grosse bringt einiges an Erfahrung in der Banken- als auch der Fintech-Branche mit. Zuletzt war er als Senior Executive bei Google Deutschland wesentlich für die Markteinführung von Google Pay verantwortlich. Davor war er Mitglied des Vorstands der Wüstenrot Bank AG und verantwortete die Bereiche Kapitalmarkt, Treasury, Produkt und Vertrieb. Bei der Deutschen Bank wiederum war er Direktor für das Privat- und Firmenkundengeschäft. Schon zum Start seiner Karriere bei McKinsey fungierte er als Berater für die Banken- und Versicherungsbranche.

Mit Grosse hat sich N26 also einen Mann geholt, der die junge Bank weiter professionalisieren wird. „Mit seiner umfangreichen Erfahrung und seiner beeindruckenden Erfolgsbilanz sowohl im Technologiesektor als auch im Bankwesen ist Thomas Grosse die perfekte Ergänzung für N26“, sagt sein neuer Chef Tayenthal.

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„Aufregende Zeit für die Branche“

„Es ist eine äußerst aufregende Zeit für die Branche. Die Welten von Banken, Technologieunternehmen und der Innovationsbranche wachsen immer weiter zusammen. Dadurch erhalten Menschen mehr Freiheit, um ihr Leben und ihre Bankgeschäfte so zu gestalten, wie sie möchten. N26 steht dabei an vorderster Front, und ich freue mich, sie dabei zu unterstützen, die flexibelste Bankerfahrung der Welt zu bieten“, so Grosse in einer Aussendung.

Mit einem Profi als neuen Banking-Chef sollten sich Probleme, die N26 dieses Jahr mit der deutschen Finanzaufsicht hatte, nicht wiederholen. Das wertvollste deutsche Startup (Bewertung bei 3,5 Milliarden Dollar) musste im Mai nach einer Rüge durch die Bafin bei der Geldwäsche-Kontrolle nachbessern. Mit der Expansion in die USA, wo N26 mit der Axos Bank kooperiert, macht das junge Unternehmen den bisher wichtigsten Schritt in einen neuen Markt.

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