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The Ventury: Neue Wiener Tech-Agentur will sich an Start-ups beteiligen

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Das Team: Christoph Bitzner, Adrian Zettl-Singh und Jakob Reiter (vorne v.l.n.r.) sowie Bernhard Schaffer, Stefan Wüst und Valentina Gredler (hinten v.l.n.r.) © The Ventury
Das Team: Christoph Bitzner, Adrian Zettl-Singh und Jakob Reiter (vorne v.l.n.r.) sowie Bernhard Schaffer, Stefan Wüst und Valentina Gredler (hinten v.l.n.r.) © The Ventury

Warum nur ein Start-up machen, wenn man gleichzeitig auch für mehrere arbeiten kann? Das dachten sich Christoph Aschberger, Christoph Bitzner, Jakob Reiter (vormals bei Simplewish) und Adrian Zettl-Singh und gründeten ihre Start-up-Agentur The Ventury. Der Plan sieht vor, dass das derzeit achtköpfige Team zum einen Tech-Projekte für große Unternehmen umsetzt (wie eben eine Agentur), aber sich auch an anderen Start-ups beteiligt und dafür Arbeitsleistungen erbringt.

„Die zwei zentralen Ressourcen, die viel zu oft fehlen, um ein Start-up groß zu machen, sind gute Developer einerseits und Marketer andererseits“, sagt Christoph Bitzner, Geschäftsführer von The Ventury. In diesem beiden Bereichen sieht sich The Ventury besonders stark und will mit Know-how und Arbeit jenen Start-ups helfen, die dort Unterstützung brauchen. „Es kommt bei Start-ups sehr oft auf das Team an und oft findet man einfach nicht die richtigen Teammitglieder und somit die Ressourcen, die man braucht. Wir setzen genau da an und sehen uns gerne als Teil des Start-up-Teams“, sagt Jakob Reiter.

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Vom neuen repräsentativen Büro am Wiener Ring aus wird bereits für andere österreichische Start-ups gearbeitet. Für die Diabetiker-App mySugr macht das Team Performance-Marketing; für das OCR-Start-up Anyline Marketing und SEO; für die Sportbuchungs-Plattform Eversports hat The Ventury das neue, kürzlich gelaunchte Portal (TrendingTopics.at berichtete) mitentwickelt; und für die Jobsuch-App Hokify wurde deren neuer Chatbot programmiert.

Immer soll dabei Wachstum im Fokus stehen. „Growth Hacking ist ein Prozess mit schnellen Experimenten, über alle Marketingkanäle hinweg und in der Produktentwicklung, um die effizientesten und effektivsten Wege zu finden, die dem Start-up Wachstum verleihen“, sagt Mitgründer Adrian Zettl-Singh, der Growth Hacking auch an der FH St.Pölten und FH Burgenland unterrichtet und die Social-Media-Kanäle von AustrianStartups verantwortet.

Wenn The Ventury für Start-ups arbeitet, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es für die Jungfirmen Performance-basierte Modelle, bei denen ein reduzierter Stundensatz für Leistungen verlangt wird. Erst, wenn das gemeinsam vereinbarte Ziel erreicht wurde, wird der Stundensatz um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. So soll es Jungfirmen mit wenig Kapital ermöglicht werden, Leistungen in Anspruch zu nehmen. Zum anderen will sich The Ventury direkt an besonders vielversprechenden Start-ups beteiligen – je nach Leistungsumfang nimmt man laut Adrian Zettl-Singh zwischen fünf und fünfzehn Prozent Anteile.

Ohne die Großen geht´s nicht

Das Team von The Ventury, das mit Simplewish bereits Start-up-Erfahrung hat, weiß aber auch, dass es ohne große Corporate-Kunden nicht gehen wird. Deswegen wird Simplewish, mit dem Gruppen anderen Geschenke organisieren können, wie gehabt weitergeführt. Die Austrian Airlines sind der erste große Kunde, den man für das Produkt 2015 an Land gezogen hat (mehr dazu hier).

Anders als andere Tech-Agenturen hat das Team auch früh Fokus auf das Thema Chatbots gelegt (mehr über Chatbots aus Österreich gibt es hier zu lesen). Um das Thema zu pushen, werden Hackathons und Meet-ups mitorganisiert, außerdem arbeitet The Ventury derzeit für einen großen Kunden an einem Chatbot, der im Herbst starten soll.

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