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Tezos: Blockchain-Startup will nach Riesen-ICO 50 Millionen Dollar in Jungfirmen investieren

Tezos. © Jakob Steinschaden
Tezos. © Jakob Steinschaden

Mit einem Volumen von 232 Millionen Dollar (65.627 BTC und361,122 ETH) hat das Startup Tezos den bis dato größten ICO (Initial Coin Offering) des Jahres 2017 hingelegt. Die beiden Gründer, das Ehepaar Kathleen und Arthur Breitman, wollen Teile dieses Geldes jetzt dafür verwenden, um es in Startups zu investieren. 50 Millionen Dollar werden für Projekte bereitgestellt, die mit der Blockchain-Technologie von Tezos arbeiten.

Teile des Geldes sollen direkt investiert werden, andere Teile werden von Risikokapitalgebern verwaltet. Ziel der Aktion ist, das Ökosystem rund um die eigene Blockchain wachsen zu lassen. Auch das restliche, beim ICO eingenommene Kryptogeld, will Tezos nach und nach in Fiat-Geld umwandeln. Derzeit tauscht das Startup täglich Bitcoins und Ether im Gegenwert von 50.000 Dollar ein.

Dezentrale Blockchain

Tezos ist 2014 mit der Idee gestartet, eine dezentralisierte Blockchain, die sich selbst verändern kann, auf den Markt zu bringen. Wenn die Stakeholder der Blockchain zu einem Entschluss kommen, kann die Tezos-Technologie das gesamte Netzwerk mit einem Update versorgen. So sollen Hard Forks verhindert werden, wie es etwa bei Bitcoin oder Ethereum der Fall war (Trending Topics berichtete). Das wiederum ermögliche stabile „Smart Contracts“.

Der ICO von Tezos hat unter anderem auch den bekannten Risikokapitalgeber Tim Draper (hier im Interview), der für seine Zuneigung zu Kryptowährungen bekannt ist, dazu gebracht, in das Startup zu investieren. Hinter Tezos steht die Tezos-Stiftung mit Sitz in Zug in der Schweiz.

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