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Mehr Reichweite

Tesla: „Völlig neue Batterietechnolgie“ in Gigafactory in Deutschland

In der Tesla Gigafactory in Shanghai. © Tesla
In der Tesla Gigafactory in Shanghai. © Tesla

Tesla könnte bald eine neue Batterie-Generation produzieren. Dank einer „völlig neuen Technologie“ sollen Energiedichte und Reichweite deutlich besser sein – bei gleichzeitig kleinerer Größe der Zellen. Verraten hat das der deutsche Landwirtschaftsminister. Nähere Details gibt es allerdings noch nicht.

Erst Ende letzter Woche gab Elon Musk bekannt, dass in der neuen Gigafactory nahe Berlin (genauer in Grünheide) auch Batterien für die eigenen Modelle gebaut werden sollen. Die neue Produktionsanlage befindet sich derzeit in Bau und sorgt seit Baubeginn für Diskussionen (Trending Topics berichtete). Im Gespräch mit der Antenne Brandenburg gab Jörg Steinbach, Landwirtschaftsminister, erste Details zu den Produktionsplänen beziehungsweise den neuen Batterien bekannt.

Produktionsstart erst später

Die noch namenlose „völlig neue Technologie“ ermögliche demnach eine höhere Energiedichte und damit mehr Reichweite, gleichzeitig aber auch kompaktere Bauweisen. Einen Haken gibt es an der Sache aber noch: Tesla darf laut Auflagen derzeit schlichtweg keine Batterien in Brandenburg bauen. Die Produktion soll also erst nach der zweiten Ausbaustufe des Geländes starten. Wann das passiert, ist aber noch unklar – auch Minister Steinbach hatte dazu keinerlei Informationen. Das Landesumweltamt soll die Pläne und Genehmigungen aber bereits überprüfen.

Wasser als Herausforderung

Und noch eine Schwierigkeit bahnt sich an: Das Wasser beziehungsweise die Wasserversorgung. Wie RBB schreibt, nannte der Landwirtschaftsminister das Wasser „eine Herausforderung“. Es bedürfe dahingehend eines „deutlich größeren Konzeptes“, man müsse „deutlich weiter weg gucken“. Der Hintergrund: Schon vor einiger Zeit tauchten Ideen auf, das Wasser über eine noch nicht bestehende 60-Kilometer-Leitung von Grundwasserreservoirs direkt in die Gigafactory zu leiten. Auch hier ist aber erst eine Überprüfung notwendig, Gespräche gibt es laut Steinbach aber bereits: „Es finden im Augenblick schon Gespräche mit dem Umweltministerium und den Wasserverbänden statt, bei denen die Staatskanzlei vermittelt“. Er selbst sei optimistisch. Tesla selbst will die neue Batterietechnologie Ende September erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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