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Tesla: Software für autonomes Fahren wird ab Juli um 1.000 Dollar teurer

Schau Mama, ohne Hände!. © Trending Topics
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Bereits heute bezahlen Käufer eines Tesla-Autos, die das „Full Self-Driving”-System (kurz FSD, zu Deutsch: „Volle Tauglichkeit für autonomes Fahren“) haben wollen, 6.800 Euro zusätzlich – und das, obwohl die meisten Funktionen noch gar nicht ausgeliefert sind erst in den nächsten Jahren per Software-Update in den Wagen kommen.

Nun hat Tesla-Chef Elon Musk angekündigt, dass die Option für FSD ab 1. Juli teurer werden wird, und zwar um etwa 1.000 Dollar. Zuletzt wurde der Preis im vergangenen August erhöht. Welche Funktionen ab Juli enthalten sein werden, ist vorerst noch unklar. Schon bisher heißt es seitens Tesla, dass bis Ende des Jahres per Software-Update die Erkennung von Ampeln und Stoppschildern für eine Anhalte-/Anfahrautomatik, automatisches Fahren innerorts sowie die erweiterte Funktion „Herbeirufen“ nachgeliefert werden. Ein geparkter Tesla soll dann auf Parkplätzen selbstständig zu seinem Besitzer fahren können.

Abomodell in Planung

Dass Tesla die Option auf „Volle Tauglichkeit für autonomes Fahren“ nun teurer macht, deutet auch darauf hin, dass die Entwicklung der Systeme ziemlich viel Geld kostet. Zuletzt hat die Google-Schwester Waymo, die führend bei selbstfahrenden Autos ist, seine Finanzierungsrunde auf satte drei Milliarden Dollar erhöht – auch das zeigt, wie teuer die Angelegenheit ist.

Musk kommunizierte außerdem, dass das „Full Self-Driving”-System künftig auch in einem Monatsabo zu haben sein wird. Das ist für all jene gedacht, die sich beim Tesla-Kauf die FSD-Option nicht dazu nehmen bzw. den saftigen Einmal-Rpeis lieber per Abogebühr über die Jahre abstottern wollen (Trending Topics berichtete).

Völlig unklar ist derweil, wann Tesla-Autos nun wirklich autonom fahren können. Der standardmäßige Autopilot ist eigentlich ein Fahrassistenzsystem, das dabei hilft, Geschwindigkeit und Spur zu halten. Generell sind für den autonomen Betrieb gesetzliche Genehmigungen erforderlich, die je nach Rechtsprechung noch länger dauern werden.

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