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Tesla kauft Batteriespezialisten Maxwell Technologies um 218 Mio. Dollar

© Tesla
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Im Wettrennen um die Auto-Akkus der Zukunft hat Tesla einen großen Schritt gewagt und übernimmt den kalifornischen Batteriespezialisten Maxwell Technologies. Elon Musk bezahlt 4,75 US-Dollar pro Share, was den Deal damit auf eine Größenordnung von rund 218 Millionen Dollar hebt. Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2019 über die Bühne gegangen sein, danach wird Maxwell ein vollständiges Tochterunternehmen von Tesla sein.

Schneller laden mit Ultrakondensatoren

Maxwell hat sich unter anderem auf so genannte Ultrakondensatoren spezialisiert. Diese können Energiespitzen sehr schnell speichern und wieder abgeben. Das würde es erlauben, einen Akku in sehr kurzer Zeit aufzuladen. Außerdem soll die Energiedichte pro Kilogramm stark erhöht werden können. Im Automobilbereich ist das wichtig, um die Reichweiten zu steigern und die Ladezeiten zu verkürzen. Gerade beim Aufladen zwischendurch auf Langstrecken sinnvoll. Denn derzeit müssen Fahrer von Elektroautos einige Zeit einplanen, wenn sie unterwegs ihren Akku wieder vollladen wollen.

Die Technologie ist allerdings noch nicht marktreif. Grundlage der Ultrakondensatoren sind die von Maxwell entwickelten und patentierten Trocken-Elektroden.

Elon Musk als Fan von Maxwell

Elon Musk hat sich bereits in der Vergangenheit als Fan von Maxwell Technologies geoutet. Er wäre ursprünglich nach Kalifornien gekommen, um an der Universität Stanford seine Doktorarbeit über Ultrakondensatoren-Technik zu schreiben. Dann aber ist der wissenschaftlichen Karriere das Unternehmertum in die Quere gekommen.

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