Kryptowährungen

Techbold: Mit diesen neuen Mining-PCs kann man zu Hause Ethereum, Litecoin, Monero und Zcash schürfen

Mining-Rig von Techbold. © Techbold/Montage Trending Topics
Mining-Rig von Techbold. © Techbold/Montage Trending Topics

Wer zu Hause nach Kryptowährungen schürfen möchte und zusätzlich sein Zimmer mit der Abwärme eines starken Rechners beheizen möchte, kann sich jetzt bei der österreichischen Firma Techbold Komplett-PCs kaufen, die speziell fürs Krypto-Mining ausgelegt sind. Dem Hersteller zufolge sind sie mit für das Minung von Ethereum, Litecoin, Monero und Zcash gedacht. Dazu verbaut sind in den Geräten bis zu acht Grafikkarten (ausschließlich Modelle aus Nvidias GTX-1000-Serie mit Pascal-Architektur), da vor allem GPUs die Berechnung der Blocks durchführen.

Ab 3.600 Euro

Weil es beim Minen vor allem um den Stromverbrauch geht, hat Techbold eigenen Angaben zufolge seine Rechner auf maximale Leistung bei geringstmöglichem Stromverbrauch getrimmt. Zielgruppe der Firma sind „Personen, die vom Mining und der dahinterliegenden Technik wenig Kenntnisse haben“. Zahlen muss man für einen Mining-Rechner zwischen 3.599 (Modell mit 6x GTX 1060 Grafikkarten) und 6.199 Euro (Modell mit 8x GTX 1070 Grafikkarten und Plug & Mine-Paket).

Amortisierung erst nach Jahren

Damit sich der Einkaufspreis durch das Mining amortisiert, müssen die Geräte aber ordentlich lange laufen. Golem.de hat dafür dieses Rechenbeispiel angestellt: Beim aktuellen Ethereum-Kurs (288 US-Dollar) und 29 Eurocent pro Kilowattstunde würde die 202-MH/s-720-Watt-Version mit acht Geforce GTX 1060 (kostet 4.600 Euro) in einem Jahr Ether im Wert von etwa 2.100 Euro abwerfen. Berücksichtigen muss man dabei, dass sich der Ethereumkurs dramatisch nach oben oder unten entwickeln kann – wie auch in den letzten Tagen und Wochen zu sehen war.

Bei Techbold handelt es sich um die neue Firma von DiTech-Gründer Damien Izdebski, die vor kurzem 1,5 Millionen Euro Risikokapital aufgenommen hat und bei der schon länger namhafte Business Angels wie Hansi Hansmann, Michael Altrichter oder Stefan Kalteis an Bord sind (mehr dazu hier).

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