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TeamEcho: 310.000 Euro für Linzer Startup mit Mitarbeiterbefragungen

Das Team Echo. © TeamEcho
Das Team Echo. © TeamEcho

Erst kürzlich sind sie im Finale der #glaubandich-Challenge auf der großen Bühne des 4Gamechangers Festival gestanden, nun melden sie sich mit Investment-Neuigkeiten: Das Linzer Startup TeamEcho, das ein Online-Tool für Mitarbeiterbefragungen entwickelt hat, konnte sich ein Investment von 310.000 Euro sichern. Als Investoren treten die Business Angels Rainer Diera, Thomas Eder und Christian Schreiner aus Oberösterreich auf, die über PrimeCrowd zu dem Startup gefunden haben. Derzeit arbeitet ein 13-köpfiges Team für die 2015 gegründete Firma.

Gegründet von Markus Koblmüller und David Schellander, will TeamEcho die Bindung der einzelnen Mitarbeiter an ihren Arbeitgeber erhöhen. Dazu werden online Kurzbefragungen unter den Mitarbeitern durchgeführt, die nur etwa zwei Minuten Aufwand pro Woche bedeuten. So soll das Unternehmen laufend ein „Stimmungsbarometer“ erhalten, anstatt wie bisher oft gemacht nur alle ein bis zwei Jahre die Mitarbeiter zu befragen. In Folge soll man so schnell auf aufkommende Probleme reagieren können.

„Größtmögliche Anonymität“

Den Mitarbeitern, denen die Befragungen vorgesetzt werden, will TeamEcho „größtmögliche Anonymität“ zusichern, individuelle Antworten seien nie rückverfolgbar“. Für kleine Teams taugt das Tool aber eher nicht, da bei sehr wenigen Mitarbeitern davon auszugehen ist, dass das Feedback einer einzelnen Person zugerechnet werden kann. Die Fragen, die das Tool Führungskräften vorschlägt, sind mit Arbeits- und Organisationspsychologen entwickelt worden und wissenschaftlich fundiert.

Ernst & Young, Magna, Sodexo, karriere.at, die Universität Wien oder Herold setzen das Tool von TeamEcho bereits ein. Mit dem frischen Geld wollen die Gründer das Produkt weiter entwickeln, mehr in Sales investieren und so in der DACH-Region schneller wachsen. „Wir sehen uns als innerbetriebliches Stimmungsbarometer, das Organisationen darin unterstützt, Fluktuation und Krankenstände zu reduzieren und gleichzeitig die Bindung der einzelnen Mitarbeiter an ihren Arbeitgeber zu erhöhen“, so Mitgründer Koblmüller.

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