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Tawila: Wiener Start-up-Initiative will Job-Messen für Flüchtlinge in 10 europäischen Städten unterstützen

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Szene von der chancen:reich-Messe in Wien im Juni. © Franz Gleiß
Szene von der chancen:reich-Messe in Wien im Juni. © Franz Gleiß

3.500 Teilnehmer, 70 Partnerfirmen und mehr als 300 Jobs, die an in Österreich gelandete Flüchtlinge vermittelt werden konnten: Die von Mitgliedern der heimischen Start-up-Szene initiierten Job-Messe chancen:reich im Juni war ein voller Erfolg, der auch medial für Aufsehen gesorgt hat (TrendingTopics.at berichtete).

Das Macher-Team rund um Leo Widrich (Mitgründer des Start-ups Buffer), Stephanie Cox (Coach von Jungfirmen) und Michael Ströck (KochAbo-Gründer, Beavr-Gründer sowie Investor beim Wiener Start-up Grape) will diesen Erfolg nun in andere europäische Städte exportieren. Das Vehikel dazu ist die neue Initiative Tawila: Sie vergibt an zehn Teams aus ganz Europa jeweils bis zu 5.000 Euro, damit diese in ihrer Stadt ein Projekt starten können, mit dessen Hilfe Jobs an geflüchtete Menschen vermittelt werden können.

Support für neue Events

Ziel von Tawila ist, dass ähnlich wie in Wien in anderen Städten Events (z.B. eine Job-Messe) für Flüchtlinge auf Arbeitssuche veranstaltet werden. Neben dem Startgeld von 5.000 gibt es außerdem notwendige Informationen, Wissen, Materialien (z.B. Web-Dienste, Logos etc.) und Kontakte, um eine Veranstaltung durchführen zu können. Jedes der zehn Events sollte zum Ziel haben, mindestens 50 Flüchtlingen einen Job zu verschaffen.

Sind die 10 Events abgehalten, dann sollen im Juni 2017 alle Teams für drei Tage zusammenkommen, um sich über die Erfahrungen auszutauschen und darüber nachzudenken, wie man die dann entstandene Bewegung weltweit ausrollen kann.

Bewerbungen kann man bis zum 29. Oktober hier einreichen. Bis zum 15. November werden die aussichtsreichsten Event-Teams ausgewählt. Diese sollen dann im Anschluss zwischen Jänner und Juni 2017 ihre Job-Messen abhalten.

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