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Tastetastic: Eine App für personalisierte Rezeptideen

Michael Schwarzl und Markus Zenz von Tastetastic. © Gerry Frank Photography 2018
Michael Schwarzl und Markus Zenz von Tastetastic. © Gerry Frank Photography 2018

Die Tochter verträgt keine Kuhmilch. Der Sohn isst kein Fleisch. Der Vater hingegen besonders eiweißreiche Kost und die Mutter leidet unter Fruktose-Intoleranz. Wenn man für die ganze Familie kochen möchte, gehen einem rasch die Ideen aus. In der WG ist es dasselbe. Und manchmal will man alleine auch Abwechslung und hat keine Ideen mehr. Tastetastic will wie viele andere ähnliche Rezeptideen-Spender in dieser Situation unterstützen.

Unverträglichkeiten und Vorlieben

User können Unverträglichkeiten, Vorlieben oder Geschmäcker in ihrem Profil eintragen. Die Gratis-App schlägt daraufhin abgestimmte Gerichte vor. Aus den Zutaten errechnet die App eine Einkaufsliste mit Mengenangaben.

Die Idee basiert auf den Problemstellungen der beiden Gründer Michael Schwarzl und Markus Zenz. Sie zählen zum Drittel jener Österreicher, die an Unverträglichkeiten leiden. Mit ihrer Applikation für Kochideen möchten sie nicht nur bewusstes Kochen einfacher machen, sondern bieten auch Themen-Specials wie beispielsweise Vorschläge für Kindergeburtstage an.

Kein „Mag ich nicht!“ oder „Schon wieder!“

Momentan sind die Gründer fleißig am Rezepte sammeln. Sie rufen dazu auf, das Lieblingsgericht als Rezept oder als Fotografie einzusenden. Anreiz ist die Chance, einen 50€ Einkaufsgutschein zu gewinnen. Sie zählen dabei vor allem auf Foodblogger wie zum Beispiel die Tirolerin Alexandra Embacher mit ihrem Blog Gourmeet me.

Sie war sechs Wochen lang in der Kochshow „Kochgigant 2018“ auf Puls 4 zu sehen.Vielleicht kann sie Tastetastic helfen, die Rezepte auf Saisonalität umzumünzen – Das ist nämlich aktuell noch eine Schwachstelle, die in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimawandel ins Gewicht fällt. Das Unternehmen hat jedenfalls schon angekündigt, die Speisenauswahl dahingehend zu verbessern.

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