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Taschen-Startup Impibag sorgt für Übersicht in der Handtasche

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Alles hat seinen Platz © impibag

Das Handy klingelt, doch in der Tasche kramt man ewig bis man es findet. Impibag-Gründerin Tina Glavanovitz (21) sehnte sich nach Ordnung in der Handtasche und brachte im Oktober 2016 das Taschenlabel Impibag auf den Markt.

Der Name leitet sich von „important intelligence bag“ ab. Die wichtigsten Habseligkeiten sollten nämlich nicht einfach in der Tasche unauffindbar umherfliegen, sondern schnell griffbereit sein.

Unternehmertum liegt in der Familie

Sie habe schon oft vor verschlossener Tür gegessen, weil sie die Schlüssel nicht finden konnte oder das Handy irgendwo liegen gelassen, sagt die Jungunternehmerin Glavanovitz zu Trending Topics. Tanja war erst 16, als sie ihre Mutter anflehte, endlich eine kompakte Tasche zu produzieren, um ihr Problem zu lösen.

Mama Edith Glavanovitz ist seit mehr als 25 Jahren im Taschengeschäft. Mit ms&e produziert sie seit 2007 gemeinsam mit Martin Seitl Taschen und Lederwaren für nationale und internationale Firmen. Das Unternehmertum liegt also in der Familie. „Es musste etwas geben, dass man alles Wichtige kompakt beisammen hat“, dachte sich Tina. Das Ergebnis ihrer Überlegung: Impibag. Unter diesen Namen führt Tina seit 2016 unter dem Schutzmantel von ms&e das eigene Taschenlabel.

© impibag
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In der kompakten modischen Leder-Handtasche hat man Schlüssel, Geld und Stift übersichtlich sortiert. Platz für ein Handy bis zu 4,7 Zoll ist ebenfalls. Das Modestück kostet je nach Modell zwischen 85 und 105 Euro. Das passende Brillenetui für 35 Euro lässt sich ganz einfach an die Impibag anhängen. Erhältlich sind die kleinen Organizer über den Web Store von Impibag sowie in Boutiquen in Wien, Tirol und Kärnten.

Taschen lassen sich personalisieren

Man kann seine Tasche mit einem Design von Ina Alba oder eigenen Kreationen personalisieren lassen. Auf der Plattform „fabstylelab“ ist es auch möglich, die Farbkombination selbst zusammenzustellen. Um einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, wird bei der „Made in Austria“-Edition alles aus Rhabarber-Leder angeboten. Für das Gerben des Leders wird die nachhaltige Rhabarber-Wurzel verwendet und auf Chemikalien verzichtet. Bisher wurden rund 3.000 Taschen überwiegend in Österreich verkauft. Doch das Ziel ist auch über Ländergrenzen hinaus zu verkaufen.

Zurzeit studiert die Wienerin in London Advertising & Digital Marketing Communication. Die 21-Jährige verbringe aber „jede freie Minute in Österreich“ um auf Fashion-Events und Pop-up-Stores für Impibag zu begeistern, sagt ihre Mutter. So ist Tina mit Impibag auf dem 4gamechangers Festival in April vertreten. Ein Jahr managt sie die Marke noch von Großbritannien aus, danach kann sie in Wien richtig durchstarten. Impibag soll weiterentwickelt werden. Der Plan sei es, mittelfristig auf eigenen Beinen zu stehen und das Label aus der Mutter-Firma herauszulösen, erklärt Tina. Am Dienstag stellt Tanja ihre Taschen bei der Startup-Show “2 Minuten 2 Millionen” vor.

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